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 A
 aerob    unter Anwesenheit von Sauerstoff
 anaerob    unter Abwesenheit von Sauerstoff
ATP    Kurzform für Adenosintriphosphat, fungiert als Energietransporter, indem es eine instabil gebundene Phosphatgruppe abspaltet, dieser Prozeß ist exergonisch
ein Infoblatt dazu gibt es hier

 B
Batch-Verfahren    wichtig in der Verfahrenstechnik, es handelt sich hier um Prozesse, die streng nacheinander abgearbeitet werden (sozusagen im 'Stapel'). Zu Beginn wird das Reaktionsgefäß mit den Edukten gefüllt, im Laufe der Reaktion fällt dern Konzentration kontinuierlich während die Konzentration der Produkte in demselben Maße steig. Am Ende des Prozesses wird das Reaktionsgefäß geleert und und die Produkte werden weitergeleitet. Das Gefäß wird für die nächste Befüllung aufbereitet.

 C
Chitin   Strukturpolysaccharid aus einem Aminozucker, das in vielen Pilzen vorkommt (auch in Arthropoden)
Coenzym   genauere Informationen finden sich hier im Infoblatt.
Crabtree-Effekt      wird auch als 'Glucose-Effekt' bezeichnet, im Katabolismus der Hefezellen eine Art Überlaufreaktion, in der auch bei Anwesenheit von Sauerstoff Ethanol gebildet wird; tritt auf, wenn die respiratorische Kapazität des Hefeorganismus überschritten ist (z.B. bei zu viel Zuckerangebot); stellt einen Sonderfall des Pasteur-Effekts dar

 D
Decarboxylierung    Abspaltung einer Carboxylgruppe
Dephosphorylierung    Abspaltung einer Phosphatgruppe
 Disaccharid    Zweifachzucker  
Dissmilation    Stoffabbau hochmolekularer Stoffe in niedermolekulare Stoffe unter Energiegewinn; Gegenteil von Assimilation

 E
Enzym   Biokatalysator, der eine bestimmte Reaktion beschleunigt; substratspezifisch und wirkungsspezifisch; Protein; verändert sich während der Reaktion mit dem Substrat nicht; kann mit Coenzymen zusammenarbeiten; hat PH- und Temperaturoptimum
Elektronenkettentransport-
phosphorylierung
z.B. in der Atmungskette, Substrate werden phosphoryliert, dabei ist der jeweils nachfolgende Partner immer elektronegativer als der Vorgänger, es kommt also zu einem Bergabtransport
Extinktionsmessung      Maß für die optische DIchte eines Mediums; gemessen wird die Abschwächung der Strahlung beim Durchtritt durch das Medium; Möglichkeit, um die Reinheit eines Stoffes zu überprüfen

 F
 FAD    
genauere Informationen hier (Infoblatt)
 funktionelle Gruppen   genauere Informationen hier (Infoblatt)

 G
glykosidische Bindung   Verbindung eines Alkohols (R-OH) mit  einem Zuckerteil siehe dazu auch hier
Glycerin      dreiwertiger Alkohol; auch als Glycerol bezeichnet; Summenformel CH2OH-CHOH-CH2OH; bei Raumtemperatur farb- und geruchslos; viskos; schmeckt leicht süßlich (von griechisch glykýs=süß und cera=Wachs); verantwortlich u.a. für Süße des Weins; Grundsubstanz zur Seifen-, Creme- und Zahnpasta-Herstellung; Lebensmittelzusatz E422; durch Reaktion mit Schwefel- und Salpetersäure entsteht hochexplosives Nitroglycerin
 GTP     Guanosintriphosphat; Energietransporter; ähnlich ATP, genauere Informationen hier
 Gravimetrie     Messung der Masseabnahme
         

 H
Hansen, Emil Christian

 
Quelle: Carlsberg Lab
Mitarbeiter am Carlsberg Laboratorium in Kopenhagen; entwickelte 1883 ein Verfahren zur gezielten Vermehrung von reinen Hefezellen, was die Brauindustrie revolutionierte; die von ihm entwickelte Hefe erhielt den Namen Saccharomyces Carlsbergensis
Hexose    Zucker mit 6 C- Atomen (zum Beispiel Glucose oder Fructose)
Hepatitis B     schwere Verlaufsform der Gelbsucht, kann in 0,5-1% der Fälle tödlich wirken, bei chronisch Infizierten sind Leberschäden möglich
Hydrogensulfit      Salz, das sich von der schwefeligen Säure ableitet; bekannt sind z.B. Natrium- und Kaliumhydrogensulfit

 I
 Insulin   Hormon bei Wirbeltieren, das den Blutzuckerspiegel senkt; fördert Synthese und Speicherung von Glykogen in der Leber; wird von Zellen der Bauchspeicheldrüse sezerniert

 J
     

 K
 Kohlenhydrate   Zucker; siehe dazu auch eine Übersicht - Infoblatt
 Konstitutionsisomere     chemische Verbindungen mit gleicher Summenfomel, aber unterschiedlicher Anordnung der einzelnen Atome
 Kommensalen   Form der Symbiose, von der der Symbiont profitiert, ohne dass er dem Wirt schadet, ern nützt ihm aber auch nicht

 L
Liebig, Justus v. (1803-1875)

 
deutscher Chemiker; *1803-1873; lehrte 1824-52 an der Uni Gießen; gab zusammen mit P.L: Geiger das wissenschaftliche Magazin "Annalen der Chemie" heraus
Linde, Carl v. (1842-1934)  

 
 deutscher Ingenieur; erfand 1876 die Ammoniakkältemaschine; Gründer der Lindes Eismaschinen GmbH

 M
 Mitochondrium    "Kraftwerk" der Zelle; Ort der Zellatmung; enthält eigene DNA
 Monosaccharid     Einfachzucker; Grundbaustoff von Di- und Polysaccariden, indem mehrere zusammengelagert werden; vgl. Kohlenhydrate 

 N
 NAD+   Coenzym; fungiert als Wasserstoffakzeptor, indem es Substrate durch Aufnahme eines Wasserstoffes (H+,e-) oxidiert, wird dabei selbst reduziert zu NADH+H+; genauere Informationen hier
Neuberg, Carl  deutscher Chemiker; wurde am 29. Juli 1877 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Hannover geboren; studierte unter Virchow an der Universität Berlin Chemie; 1909-1913 Leiter des Tierphysiologischen Instituts der Universität; beschäftigte sich vorwiegend mit Kohlenhydratchemie und der Entdeckung der untersch. Fermentationsformen; er trug materiell zur deutschen Kriegsaufrüstung im ersten Weltkrieg bei, indem er ein Verfahren zur Herstellung von Glycerin aus Zucker entwickelte. Dies bildete die Grundlage zur Herstellung von Nitroglycerin; trotz seiner Dienste mußte er im 2. Weltkrieg aus dem nationalsozialistischen Deutschland fliegen.
Nitroglycerin     Sprengstoff; Fachbezeichnung Glycerintrinitrat; farb- und geruchlose Flüssigkeit; schlecht wasserlöslich; instabil und sehr reaktionsfreudig (hoch explosiv); Herstellung durch Veresterung der Hydroxylgruppen des Glycerins mit Nitriersäure (Salpetersäure+ Schwefelsäure); Herstellung sehr gefährlich; in der Medizin gefäßerweiternde Wirkung

 O
 Oxidation   Elektronenabgabe in einer Redoxreaktion

 P
Pasteur, Louis (1822-1895) 

 
französischer Wissenschaftler und Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiologie; entwickelte u.a. Impfstoffe und das Verfahren der Pasteurisierung (Haltbarmachung von Lebensmitteln durch kurzzeitige Erhitzung); bewies, dass die Gärung ein von Lebewesen abhängiger Prozess ist und widerlegte damit das innerhalb der Wissenschaftsgemeinde (auch unter dem Chemiker Liebig) etablierte Konzept, dass Gärung nur chemischen Ursprungs sei (in Wirklichkeit hatten beide Recht)
pathogen     Eigenschaft eines Lebewesens als Krankheitserreger zu fungieren
 Pentose    Zucker mit fünf Kohlenstoffatomen
 Phosphorylierung  Anhhängen einer oder mehrerer Phosphatgruppen an einen bestimmten Stoff

 Q
       

 R
 Reduktion   Aufnahme von Elektronen; dadurch wird Stoff negativer geladen
Rekombination  durch Neukombination der Gene eines Organismus (z.B. Hefe) ist es möglich diese zur Herstellung bestimmter Proteine zu veranlassen, so können gezielt bestimmte Substanzen (z.B. Impfstoffe) hergestellt werden.
Rektifikation    thermisches Trennverfahren; Weiterentwicklung der Destillation oder Hintereinanderschalten mehrerer Destillationsschritte; Trenneffekt ist höher; kann kontinuierlich betrieben werden

 S
 Schwann, Theodor (1810-1882)   deutscher Physiologe; er zeigte u.a. das Tiere und Menschen aus Zellen bestehen (Zellentheorie) und beschrieben diese
Soor   durch Candida-Mykosen ausgelöste Hautkrankheit, schorfartige weiße Beläge, weiteres hier
Substrat Nährstoffhaltiger Untergrund
Substratkettenphosphorylierung Übertragung einer Phosphatgruppe von einem Intermediärsustrat auf ADP (Bsp.: anaerobe Dissimilation)

 T
Transformation      Aufnahme genetischen Materials aus dem Medium durch eine Zelle
Treibhauseffekt   Temperaturanstieg in der Atmosphäre durch den zunehmenden Gehalt von Kohlendioxid in der Luft, u.a. verursacht durch fossile Brennstoffe
Triose      Zucker mit drei Kohlenstoffatomen

 U
     

 V
 van Leeuwenhoek  

 
niederländischer Naturforscher im 17./18. Jahrhundert, der als Erster einfache Mikroskope baute, mit denen er Mikroorganismen untersuchen konnte
Volumetrie   Methode der quantitativen Analyse in der Chemie
Volumenprozent     Maßangabe für den Anteil eines Stoffes an einem Gemisch (z.B. Alkoholanteil in alkoholischen Getränken); im Unterschied zur herkömmlichen Masseprozentangabe ist es bezogen auf das Volumen; wichtig, wenn die Dichte des Stoffes nicht der Dichte des Gemisches entspricht (Alkohol: Dichte = 0,8 kg/l)

 W
     

X 
     

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