Startseite

 Was ist Wasser

Wozu braucht man Wasser

Wo findet man Wasser

Ökosystem See

Versuche mit Wasser

Lexikon (Glossar)

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Adhäsion
Adhäsion ist die Eigenschaft von Stoffteilchen, sich an anderen Materialien festzuheften. So heften sich zum Beispiel Wasserteilchen an Glas oder an die Wände der Wasserleitungsbahnen in den Pflanzenstängeln. Durch die Adhäsion bleibt auch die Kreide an der Tafel hängen.

Aggregatzustände
So nennt man die verschiedenen Zustände von Stoffe. Es gibt den festen, den flüssigen und den gasförmigen Zustand. Die Umwandlung der Stoffe in einen anderen Zustand hängt von der Temperatur ab. Jeder Stoff hat bestimmte Temperaturen, bei denen er den Zustand wechselt. Wasser geht zum Beispiel bei 0° Celsius in den festen Zustand über (Eis), bei 100° Celsius in den gasförmigen (Dampf).

Amphibien
Dies sind Tiere, die sowohl im Wasser als auch an Land leben können. Sie entwickeln sich im Wasser und leben als erwachseneTiere an Land. Während dieser Entwicklung verändert sich nicht nur ihre gestalt, sondern auch die Essgewohnheiten. Die Larven (Kaulquappen) fressen Pflanzen, die erwachsenen Frösche, Kröten und Lurche fressen Insekten und andere Kleintiere, also Fleisch. Amphibien sind das ganze Leben an einen feuchten Lebensraum angewiesen, da sie sonst austrocknen.

Anomalie des Wassers
Damit ist gemeint, dass Wasser sich nicht ganz normal verhält, also wie andere Flüssigkeiten. Während andere Flüssigkeiten dichter werden, also bezogen auf das Volumen schwerer, je kälter die Temperatur wird, wird gefrorenes, also sehr kaltes Wasser leichter (bezogen auf das Volumen!). Dies liegt an den kleinen Brücken zwischen den Wasserteilchen, die in der Kristallstruktur von Eis die Wasserteilchen auf Abstand halten. Die Teilchen können daher nicht enger aneinander rücken. Es passen also weniger Teilchen in einen Raum, Eis kann nicht schwerer werden als flüssiges Wasser, darum schwimmen Eiswürfel oben.

nach oben


Biotop
Ein Biotop ist ein Raum in einem Ökosystem, in dem bestimmte Tiere und Pflanzen zusammen leben. Man kann auch sagen: es ist ein Lebensraum in der eine Lebensgemeinschaft von Organismen sich die vorhandene Nahrung teilen.

Blut
Das Blut besteht zu etwa 45 % aus festen Bestandteilen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten) und 55% Blutplasma. Das Plasma besteht wiederum zu 90% aus Wasser. Die restlichen 10% sind Eiweiße, Nährstoffe, Salze, Hormone und Stoffwechselprodukte.

Brackwasser
So nennt man das Wasser am Übergang zwischen Fluss und Meer. An dieser Stelle vermischt sich Salzwasser mit Süßwasser.

nach oben


Delta
Dies ist die Stelle, an der ein Fluss oder Bach in ein stehendes Gewässer oder ins Meer mündet. An dieser Stelle wird das Fließgewässer ein bisschen breiter.

nach oben


Erstarren
So nennt man es, wenn ein Stoff vom flüssigen in den festen Zustand übergeht (z.B. wenn Wasser zu Eis oder flüssiges Kerzenwachs zu festem Wachs werden).

Eutrophierung
So nennt man es, wenn zu viel Nährstoffe in einem Ökosystem für eine Überdüngung sorgen. Vor allem Nitrat und Phosphat sorgen in Gewässern für eine Überdüngung. Die Eutrophierung eines Gewässers führt zur Zunahme der Produzenten (=Erzeuger), z.B. zur Algenblüte.

nach oben


Fotosynthese
So nennt man den Vorgang, bei dem Pflanzen aus Kohlenstoffdioxid, Wasser und Sonnenlicht Zucker herstellen. Dies passiert in den Blättern. Bei diesem Vorgang entsteht auch Sauerstoff. Die Sonne liefert dabei die nötige Energie für die chemischen Reaktionen.

Froschlurche
Zu den Froschlurchen zählen die Frösche und Kröten. Dies sind die Amphibien, die keinen Schwanz besitzen.

nach oben


Gefrierpunkt
Jeder Stoff dehnt sich beim Erwärmen aus und zieht sich bei Abkühlung zusammen. Je kälter es wird, desto weniger bewegen sich die Teilchen. Ab einem bestimmten Punkt sind die Teilchen so langsam, dass sich zwischen ihnen ein Kristallgitter bildet. Ab dann können Sie sich nicht mehr frei bewegen. Bei Wasser geschieht das bei 0 Grad Celsius; das ist der Gefrierpunkt von Wasser. Die Kristallsstruktur von Wasser nennen wir Eis.

nach oben


Kiemen
Dies sind die Organe, mit denen Fische atmen können. Über die Kiemen nehmen sie Sauerstoff aus dem Wasser auf.

Kohäsion
Dies ist die Eigenschaft der Wasserteilchen, sich aneinander festzuhalten und eine Kette zu bilden. So ist es möglich, dass Wasser in einer Pflanze aufwärts fließt.

Kondensation
So nennt man den Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Zustand (z.B. kondensieren Wassertropfen aus Dampf an einer Fensterscheibe).

nach oben


Oberflächenspannung
Die O. entsteht dadurch, dass sich an der Wasseroberfläche keine oberen Nachbarn der Wasserteilchen mehr befinden. Dadurch entsteht eine Kraft, die nach unten zieht und die Oberfläche des Wassers so zusammenhält. Dadurch entsteht die Haut des Wassers, auf der Wasserläufer laufen können und worauf kleine Gegenstände schwimmen können.

Osmose
Bei der Osmose fließen Wasserteilchen durch eine Membran, die für andere Teilchen nicht durchlässig ist. Sie fließen immer von der Seite mit viel Wasser auf die Seite, auf der weniger Wasser ist. Weniger Wasser ist auch dann vorhanden, wenn mehr andere Stoffe dort gelöst sind (z. B. Zucker). Man kann sagen, die Wasserteilchen versuchen die konzentriertere Seite zu verdünnen, um die Konzentrationen auf beiden Seiten auszugleichen.

nach oben


Paddeln
So nennt man das abwechselnde Schlagen der Beine, um vorwärts schwimmen zu können. Ein Hund schwimmt, indem er paddelt.

Plankton
Dies sind alle kleinen und kleinsten Lebewesen, die im Wasser schweben (Algen und kleine Tierchen). Sie sind die Nahrung für viele großen Tiere.

nach oben


Quelle
An der Stelle, wo Grundwasser aus der Erde an die Oberfläche tritt, bildet sich eine Quelle. jeder Fluß entspringt aus einer Quelle.

nach oben


Röhrichtzone
Dies ist eine Uferzone am See. Hier findet man unter anderem Rohrkolben und Schilf.

Rudern
So nennt man das gleichzeitige Schlagen beider Beine, um vorwärts zu schwimmen.

nach oben


Seitenlinienorgan
Seitenlinienorgane sind Sinnesorgane, die den Druck bzw. die Wasserströmung messen. Sie kommen bei im Wasser lebenden Tieren (Fischen, Amphibien) vor. Bei vielen Fischen kann man sie als eine gestrichelte Linie (= Laterallinie) in der Mitte des Körpers erkennen, daher der Name. Die durch das Seitenlinienorgan vermittelte Wahrnehmung ist auch als Ferntastsinn bekannt.

Schmelzen
So nennt man den Übergang eines Stoffes vom festen in den flüssigen Zustand (Eiswürfel scmelzen, wenn man sie erwärmt und Wachs schmilzt wenn man es erhitzt.)

Schwanzlurche
Zu den Schwanzlurchen gehören Salamander, Lurche und Molche. Dies sind Amphibien, die einen Schwanz haben.

Schwimmblattzone
In dieser Zone des Sees könnt ihr die Seerosen und andere Pflanzen mit auf dem Wasser schwimmenden Blättern finden.

Stagnation
Ein anderes Wort dafür ist Stillstand (es passiert nichts mehr).

Strömung
Dies ist die Bewegung, die es im Wasser gibt. Die Strömung in manchen Flüssen kann so stark sein, dass sich niemand darin halten kann und mitgerissen wird.

nach oben


Tauchblattzone
In dieser Zone des Sees sind die Blätter der Pflanzen untergetaucht, wie zum Beispiel bei der Wasserpest.

Teilchenmodell
Das Teilchenmodell besagt, dass alle Stoffe der Welt aus winzig kleinen Teilchen zusammengesetzt sind. Diese kann man sich wie winzige Kugeln vorstellen. Jeder Stoff hat andere Teilchen oder ist aus verschiedenen zusammengesetzt.

Tonne
Eine metrische Tonne (t) entspricht 1000 Kilogramm.

nach oben


Umweltfaktoren, abiotische
Abiotisch nennt man alle Umweltfaktoren, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. Das sind unter anderem Klima, Atmosphäre, Wasser, Wärme, Temperatur, Licht, Strömung, Salzgehalt, Konzentration an Nährsalzen und anderen chemischen Stoffen.

nach oben


Verdampfen
So nennt man den Übergang eines Stoffes vom flüssigen in den gasförmigen Zustand (Wasser verdampft bei 100 Grad).

Verdunstung
So nennt man den Übergang vom flüssigen zum gasförmigen Zustand bei Zimmertemperatur. Wenn ihr ein Glas Wasser stehen lasst, wird es mit der Zeit verdunsten, auch ohne dass ihr es erhitzt. Verdunsten geht aber langsamer als verdampfen.

nach oben

 


Wasserhaushalt
So bezeichnet man die Aufnahme (trinken) und die Abgabe (Urin, Schweiß) von Wasser bei Lebewesen.

nach oben


Zirkulation
Ein anderes Wort dafür ist Kreislauf.

nach oben