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Ökosystem See
 

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    Ökosystem See

    Fische

    Allgemeines

    Alle Fische verbringen ihr ganzes Leben im Wasser. Sie schlüpfen dort aus dem Ei, wachsen heran und pflanzen sich fort. Ihre Nahrung besteht aus Pflanzenteilen und kleinen Tieren. Fische sind hervorragend an das Leben im Wasser angepasst:
    Der Körper ist stromlinienförmig. Das bedeutet, dass er dem umgebenden Wasser nur geringen Widerstand bietet, das Wasser also gut an ihm entlang strömen kann. Zusätzlich zu den Skelettknochen hat der Fisch dünne, fast fadenartige Gräten. Sie sind nicht so hart wie Knochen und nicht fest mit der Wirbelsäule verbunden. So behält der Fisch seine Beweglichkeit. Fische bewegen sich fort, indem sie mit schlängelnden Bewegungen durchs Wasser gleiten. Die Schwanzflosse dient dabei als Antrieb. Die Brust- und Bauchflossen benötigen sie, um zu steuern. Mit der Rücken- und Afterflosse hält der Fisch im Wasser das Gleichgewicht.
    Auf ihrer Oberfläche haben Fische eine Schleimschicht, die den Reibungswiderstand beim Schwimmen herabsetzt und zusätzlich vor Hautkrankheiten schützt. Bei vielen Fischen, z.B. auch beim Karpfen, liegen in der Haut Schuppen. Fisch Dies sind kleine Knochenplättchen, die wie Dachziegel angeordnet sind, sich also überlappen. Diese Schuppenschicht schützt den Fisch vor Verletzungen. Die Körpertemperatur der Fische ist von der Wassertemperatur abhängig, Fische sind also wechselwarm.
    Fische haben ein ganz besonderes Organ für das Gleichgewicht im Wasser, das Seitenlinenorgan. Am Fischkörper selbst sieht man von außen davon nur winzige Poren. Diese liegen in einer Linie an den Seiten entlang vom Kopf bis zum Schwanz. Die Poren führen zu einem Kanal im Körperinneren unter der Haut. Dort befinden sich Sinneszellen, die durch Druck gereizt werden. Der Fisch kann so auch die kleinste Änderung der Wasserströmung spüren und Hindernissen ausweichen. Dadurch ist auch das schnelle Schwimmen in großen Schwärmen möglich.
    Weiterhin besitzt der Fisch eine mit Luft gefüllte Schwimmblase, die es ihm möglich macht, im Wasser zu schweben. Je nach Bedarf kann die Luftmenge vergrößert oder verkleinert werden, der Fisch wird dann leichter oder schwerer (Luft ist leichter als Wasser). Fische atmen im Wasser über Kiemen.