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Kapitelstart:
Ökosystem See
 

  • Wie sieht es am See aus?
  • Die verschiedenen Jahreszeiten
  • Das Ufer
  • Wie kann ein See umkippen?
  • Pflanzenarten
  • Bruchwald
  • Röhricht
  • Schwimmende Blätter
  • Untergetauchte Blätter
  • Tiere
  • Insekten & Co.
  • Frosch, Kröte & Co.
  • Fische
  • Vögel
  • Wie atmen Tiere unter Wasser?
  • Wie bewegen sich Tiere im Wasser?
  • Wer frisst wen?
  • Quiz
  • Lexikon
  • Enten

    Ökosystem See

    Vögel

    Graureiher

    Der Graureiher hat lange, ungefiederte Beine. Damit kann er durch feuchte Wiesen schreiten, aber auch im flachen Wasser am Ufer eines Sees stehen. Seine Zehen kann er abspreizen, damit er auf weichem Boden nicht einsinkt. Oft kann man ihn beobachten, wenn er lange unbeweglich steht. Kommt ein Fisch oder ein anderes Beutetier in seine Nähe, greift er blitzschnell zu. Der Graureiher nistet häufig in großen Kolonien auf Bäumen.

    Stockente

    Dies ist die wohl bei uns häufigste Wildente. Die Männchen (Erpel) erkennt man an den grünen Köpfen und dem weißen Halsband. Die Weibchen (Enten) sind braun gescheckt. Ihr Nest bauen sie im beginnenden Röhrichtgürtel eines Sees. Im flachen Wasser fressen Stockenten überwiegend pflanzliche Nahrung, aber auch tierisches Plankton.

    Reiherente

    Die Reiherente ist eine Tauchente. Sie ist kleiner als die Stockente. Kopf, Brust und Rücken sind schwarz gefärbt, der Bauch ist weiß. Das Nest der Reiherente findet man zwischen Seggen und Binsen am Ufer. Sie ernährt sich von Muscheln, Schnecken und Würmern.

    Teichralle

    Die Teichralle baut ihr Nest gut versteckt zwischen Uferpflanzen. Um Nahrung zu suchen, läuft sie über Schwimmblätter und pickt dort nach Schnecken, Wasserinsekten und Laich von Fröschen und Fischen.

    Teichrohrsänger

    Der Teichrohrsänger lebt im dichten Röhrichtgürtel. Seine Nester baut er relativ hoch, indem er sie geschickt an Schilfstängeln befestigt. Um Nahrung zu finden, klettert er durch die dichten Schilfhalme. Dort frisst er dann Insekten.

    Rohrdommel

    Diesen Vogel findet man an großen Seen, die einen ausgeprägten Schilfgürtel haben. Dort baut die Rohrdommel ihr Nest dicht am Wasser und erhöht es mit Schilf- und Rohrkolbenstängeln. Die Rohrdommel frisst Schnecken, Frösche und Insekten. Um ihre Beute zu finden, klettert sie durch das Röhricht.

    Haubentaucher

    Den Haubentaucher erkennt man sofort an seiner schwarzen Haube mir zwei Zipfeln auf dem Kopf. Daher hat er auch seinen Namen. Er schwimmt und taucht am liebstem im freien Wasser eines Sees. Er kann ca. 6 m tief tauchen, maximal bis 40 m. Seine Füße liegen ganz hinten am Körper an. Zwischen den Zehen hat er Schwimmhäute. So kann er schnell beschleunigen und gut lenken. Er frisst größere Wasserinsekten und Fische, die er unter Wasser fängt. Sein Nest schwimmt auf dem See. Das Material hat er im Röhrichtgürtel gesammelt.