Was gehört zum Wattenmeer?
   Gliederung nach
   Gezeiteneinfluss
   Zonierung nach
   Bodentyp
   Reduktionsschicht
 
 
 
 

Die Zonen des eigentlichen Wattenmeeres

 

Das Watt ist ein Ablagerungsraum, in dem bei jeder Flut neue Sedimente, das sind sowohl mineralische als auch organische Teilchen, in großen Mengen sedimentieren und umgelagert werden.
Je nach Größe, Gewicht und relativer Oberfläche lagern sich die Teilchen unterschiedlich ab. Zuerst setzen sich die größeren Partikel wie Sand und Schill ab. Als letztes, also in der höchsten Wattregion, lagert sich feines und organisches Material ab.

Somit ergibt sich eine charakteristische Zonierung des Eulitorals:
Vom Meer her gesehen kommt erst das Sandwatt, dann das Mischwatt und schließlich das Schlickwatt, wobei dieses Muster meist von Seegraswiesen, Muschelbänken und Strömungsverhältnissen abgewandelt wird.

Die folgende Tabelle soll die verschiedenen Merkmale wiedergeben und gegenüberstellen.

 Sandwatt Mischwatt Schlickwatt
 60-Sandwatt(1)  59-Mischwatt(1)  57-Schlickwatt(1)
liegt auf der Höhe der mNW-Linie liegt zwischen dem Schlick- und Sandwatt liegt auf der Höhe der mHW-Linie, an den geschützten und höchsten Stellen
ca. 25 % Bodenwassergehalt 25 - 50 % Bodenwassergehalt 50 - 70 % Bodenwassergehalt
gut begehbare Oberfläche mit deutlicher Rippelstruktur, die durch Strömung und Wellengang entsteht relativ gut begehbare Oberfläche, deren Form durch die dichte Wattwurmbesiedlung bestimmt wird meist glatte, glänzende Oberfläche, in die man leicht einsinkt
besteht zu 90 % aus Sandkörnern, die vom Meeresboden stammen  Sandanteil liegt bei 50 - 90 % es überwiegen Ton und Schluff, die aus den Flüssen in die Nordsee, und von dort auf die Wattfläche gelangen
der Anteil organischer Stoffe liegt bei nur 1 % hier sind 4 % organische Substanz enthalten Schlick besteht aus feinen mineralischen Bestandteilen (Feinsand), abgestorbenem Plankton, Stoffwechselprodukten von Tieren und den Resten von Pflanzen und Tieren, wodurch hier der organische Stoffanteil bei ca. 10 % liegt
die Reduktionsschicht beginnt in einer Tiefe von 5 bis 8 cm die Reduktionsschicht beginnt nach ca. 1 bis 2 cm die Reduktionsschicht beginnt nach wenigen Millimetern