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Münzen als Medien


Herrschafts­repräsentation unter der Lupe

Anti­ke staat­liche Mün­zen wei­sen eine in­ter­essante Doppel­natur auf: Es han­delt sich um Geld, zu­gleich fun­gieren die Prägun­gen in aller Re­gel aber auch als Träger herr­schafts­legitimierender Bild- und Text­pro­gramme. Spe­ziell römische Münzen der Kai­ser­zeit und Spät­antike stellen faszi­nierende Hybrid­gebilde dar: Sie sind ökonomische Funktions­objekte und zu­gleich Medien kaiser­licher Repräsen­tation. Auf den fol­gen­den Sei­ten werden zu aus­gewählten Münzen der Samm­lung Roth Detail­be­obachtungen vor­ge­stellt, die sich auf unter­schied­liche As­pekte der monar­chischen Selbst­dar­stellung be­ziehen: Die Ge­stal­tung des Herrscher­porträts mit Kränzen und Kronen; die In­signien der Kai­sers und die Rolle von Bärten sowie die Dar­stellung von Kai­serinnen auf den staat­lichen Prägungen. 

Passend zum Thema ‚Detailbeobachtungen‘: Das Bild zeigt eine Ein­schlag­lupe im Leder­etui aus dem Inventar der numisma­tischen Samm­lungen der Heinrich-Heine-Universität Düsse­ldorf. Die Lupe stammt vermutlich aus den 1970er Jahren und wird noch heute für Forschung und Lehre an und mit den Sammlungs­beständen ein­gesetzt. 

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