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Einführung


Die Sammlung

Die ‚Sammlung Dr. Erich Roth‘ macht den bei weitem größten Teil der numis­matischen Sammlungs­bestände an der Heinrich-Heine-Universität Düssel­dorf aus: Insgesamt umfasst die Sammlung Roth heute 4.698 Silber- und Bronze­stücke (mit einer Gold­prägung). Der Schwer­punkt liegt auf der römischen Reichs­prägung der Zeit von Septimius Severus (reg. 193–211 n.Chr.) bis Theodosius I. (reg. 379–395 n.Chr.) Der wissen­schaftliche Wert der Sammlung bestand und besteht konkret darin, dass die Emissions­abfolge römischer Herrscher­prägun­gen, speziell für die Zeit von 193 bis 395 n. Chr., in hoher Dichte repräsentiert und dabei auch seltene Prägun­gen berück­sich­tigt wurden: Der Sammler Dr. Erich Roth (1932–1978) war einer An­regung des Alter­tums­wissen­schaft­lers Konrad Kraft (1920–1970) gefolgt und hatte „eine Sammlung zusammen­getragen, die Münzen – teil­weise wissen­schaft­lich ungenügend bearbeiteter Ge­bie­te – so vollständig ver­einigt, dass sowohl Münzstättenzu­weisungen als auch Aus­ga­be­ab­folgen fest­ge­stellt werden können.“ In einem Bericht des späteren Be­arbeiters Dr. Otfried von Vacano aus dem Jahr 1980 ist zu lesen: „Diese Vollständigkeit dürfte in einer Pri­vat­sammlung kaum, in einer öffentlichen Samm­lung nur selten realisiert sein.“

(Bild: ein Blick in den Tresor: Die Sammlung Roth befindet sich in den Schubladen der beiden mittleren Ebenen sowie in den mit weißen Etiketten markierten Schubladen der untersten Ebene)

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