Geraniol

Geraniol kommt in zahlreichen Pflanzenfamilien vor, es ist unter anderem Bestandteil des etherischen Öles von Koriander, Lorbeer und Muskat. Größere Mengen kommen in Rosen und Geranien vor. Datenbank: PubChem 637566

STOFFGRuPPE: azyklische Monoterpene

Geraniol stammt aus dem Terpenstoffwechsel und wird in zahlreiche Duftstoffe umgewandelt. Es ist Zwischenprodukt bei der Herstellung von Geranylestern, Citronellol und Citral. Seine Summenformel ist C10H18O.

WIRKuNG, VERWENDuNG & TOXIKOLOGIE

Geraniol ist eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit und hat eine blumige, rosenähnliche Duftnote. Es ist ein schwaches Kontaktallergen, seine Oxidationsprodukte (an der Luft) wirken aber stärker allergisierend. Aus Geraniol wird durch Umlagerung in Gegenwart von Katalysatoren Citronellal und nach vollständiger Dehydrierung Citronellol gewonnen. Im sauren Milieu kann man es zu α-Terpineol zyklisieren.
Geraniol wird als blumige Note vielen Parfums zugefügt.