Apium graveolens L. var. secalinum

Fam. Apiaceae, Ord. Apiales

SCHNITTSELLERIE

engl. cutting celery, frz. céleri

BAU & EIGENSCHAFTEN

Schnittsellerie ist mehrjährig; geerntet werden nur die Blätter. Diese sind wechselständig und meist fünfpaarig fiederschnittig, im oberen Teil aber immer dreizählig und umfassen den Stengel mit einer verbreiterten Blattscheide. Die Stengel sind in auffällige Knoten und hohle Internodienabschnitte gegliedert, sie sind meist deutlich gerillt. Die wenigstrahligen Dolden und Döldchen der Blütenstände sind ohne Hüll- und Hüllchenblätter. Sellerie blüht mit kleinen, weißen Blüten.

INHALTSSTOFFE & VERWENDUNG

Die Blätter des Schnittselleries enthalten etwa 1 % etherisches Öl, das wiederum aus 60 % Limonen, einem Monoterpenkohlenwasserstoff, besteht. Weiterhin bewirken Alkylphthalide einen typischen „Maggi“-Geruch. Sellerieblätter werden zum Würzen von Suppen, Eintöpfen, Soßen und Salaten genutzt. Die Blätter werden auch getrocknet, gemahlen und mit Kochsalz vermischt als „Selleriesalz“ gehandelt. Das etherische Öl des Selleries wirkt harntreibend. Sein Aufguss, gewonnen aus überbrühtem Selleriekraut, wird in der Volksmedizin bei Nervenschwäche, Rheuma und Gicht empfohlen.