Botanik und Verbreitung

  • Familie : Punicaceae
  • Verbreitung : von Vorderasien bis zum Himalja
  • Anbau : Afghanistan, Israel, Spanien, Italien, Israel, Kalifornien sowie auf den Kanaren, auf Madeira und Zypern
  • Der Granatapfel ist die Frucht des Granatapfelbaumes, der 5 - 8 m hoch werden kann und ca. 10 cm große, immergrüne lanzettförmige Blätter trägt. Die großen, meist orangeroten Blüten wachsen einzeln aus den Blattachseln. Die Blüte hat zahlreiche Staubblätter und einen unterständigen Fruchtknoten, der von einem ausdauernden Kelch bekrönt bleibt. In einer Frucht sind 2 - 3 Wirtel von Fruchtblättern vereint;so entstehen mehrere Fruchthöhlen. Am unteren Wirtel sind 3, an den oberen 5 -7 Fruchtblätter beteiligt. Der Granatapfel ist eine apfelgroße Scheinbeere von gelblichbrauner bs dunkelroter Farbe. Die ca. 5 mm dicke Schale umhüllt das geleeartige Fruchtfleisch, in dem die ca. 5 mm großen Kerne (Samen) eingehüllt sind. Die Samenschale besteht aus einem inneren harten Teil (Sclerotesta) und einem äußeren fleischigen Teil (Sarcotesta). Dieser äußere Teil der Samenschale ist saftig und rot - durchsichtig; er ist der eigentlich eßbare Teil des Granatapfels; der Geschmack erinnert an den von Johannisbeere.

    Je nach Herkunft sind die Granatäpfel grün-gelb bis rot. Grün oder gelb sind Granatäpfel vom Mittelmeer; scharlachrot und besonders aromatisch ist eine spezielle Sorte, die vorwiegend aus Afghanistan stammt. Granatäpfel werden unreif geerntet, denn lässt man sie bis zur Vollreife am Baum, platzen sie auf.

     

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