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der primäre Spross Dickenwachstum Holzkörper
 
Was ist Holz? Inhaltsstoffe Nutzung Wald Glossar

 

Typischerweise sind die Stämme von Bäumen im unteren Bereich dicker als an der Spitze. Das liegt daran, dass das Längenwachstum an der Spitze erfolgt und der Stamm nach unten hin immer älter wird, also auch das sekundäre Dickenwachstum schon länger Holz erzeugt.
Jetzt könnte man fragen, warum Palmen einen so gleichmäßig dicken Stamm haben, der nach oben fast nicht dünner wird.
Die Erklärung ist, dass Palmen zu den monocotylen (?) Pflanzen gehören, die in der Regel gar kein sekundäres Dickenwachstum aufweisen. Am Sprossscheitel, wo neue Zellen gebildet werden, wächst eine Pflanze nicht nur in die Länge, sondern durch Zellvergrößerung und –vermehrung auch in die Dicke. Das bezeichnet man als primäres Dickenwachstum. Bei den Palmen wird im primären Dickenwachstum auch Holz gebildet, allerdings endet das primäre Dickenwachstum an einem bestimmten Punkt und der Stamm wird ab dann nicht mehr dicker. Da also durch das primäre Dickenwachstum dicht hinter der Sprossspitze der Stammdurchmesser festgelegt ist, sind Palmenstämme wie Säulen, die überall in etwa den gleichen Umfang haben.

Der Drachenbaum, eine monocotyle Pflanze
Die Bangalow-Palme