In der Biologie gibt es etliche übergeordnete Sachzusammenhänge, in die sich die Phänomene des Lebens einordnen lassen. Diese Grundprinzipien oder Gesetzmäßigkeiten erstrecken sich über die verschiedenen Dimensionen der Organisation des Lebens, von den Molekülen zur Zelle, von den Organen zum Organismus, vom Individuum bis zu den Lebensgemeinschaften (Rudel, Schwärme, Kolonien), von der Population bis zum ganzen Ökosystem. So gibt es auf allen Ebenen Steuerungen und Regulationen, die eine sinnvolle Funktion erst möglich machen. Ein Beispiel zur Regelung: Beleuchtet man das Auge, so verengt sich die Pupille schlagartig. Dies bewirken zwei Muskelsysteme, die antagonistisch arbeiten. Der biologische Sinn des Vorgangs besteht darin, die Beleuchtungsstärke der Netzhaut in einem sinnvollen Rahmen zu halten um z. B. Blendungen zu vermeiden. Einen solchen Vorgang nennt man einen "Ursachenkreis mit positiver oder negativer Rückkopplung". Sehr viel einfacher ist das Prinzip der Steuerung: Hier gilt die simple Ursache-Wirkungs-Beziehung nach dem "Alles oder Nichts"-Prinzip. Beispiel ist die Reiz-Weiterleitung im Nervensystem oder die Reaktion von Tieren auf einen Schlüsselreiz (z. B. Sperren beim Füttern von Jungvögeln).
Die vorliegende Internetpräsenz zum Thema
"Steuerung und Regelung" befasst sich mit zahlreichen komplexen Steuerungs- und Regulationsmechanismen in der Biologie. Die Sammlung an Beispielen ist allerdings noch lange nicht vollständig und soll es auch gar nicht sein. Hauptanliegen dieser Seiten ist es zu zeigen, wie man in die verschiedenen Teilgebiete und Gegenstände der Biologie von einem Basiskonzept ausgehend eintauchen kann, um sich einen Überblick zu verschaffen und das Thema Steuerung bzw. Regelung exemplarisch zu verstehen.

Und nun wünsche ich viel Spaß und Erfolg beim Surfen und Recherchieren!!

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