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autotrophe Pflanzen  
 
 
 
 
 
 
 


 

Autotrophe Pflanzen

Grüne Pflanzen sind autotroph. Im Unterschied zu den Tieren und Menschen nehmen sie keine organischen Nährstoffe aus ihrer Umgebung auf. Sie können also überleben, ohne andere Lebewesen zu fressen oder zu zersetzen. Pflanzen sind in der Lage, sich ihre Nahrung selber herzustellen. Dafür benötigen sie Wasser, Kohlenstoffdioxid aus der Luft und vor allem Sonnenlicht. Pflanzen können die Energie des Sonnenlichts mit ihren Chloroplasten nutzen, um Kohlenhydrate, Lipide und Proteine selber zu produzieren. Diese Fähigkeit der Umwandlung von Sonnenlicht in chemische, für Lebewesen nutzbare Energie, ist als Fotosynthese bekannt. Sie macht die Pflanzen zur Grundlage unserer Nahrungskette und ermöglicht damit das Leben auf diesem Planeten.

Lediglich Wasser und die darin gelösten Mineralstoffe müssen von der Pflanze aus dem Boden aufgenommen werden. Bei der chemischen Umsetzung von Wasser und Kohlenstoffdioxid zu dem Endprodukt Zucker (bzw. Glucose entsteht als Nebenprodukt Sauerstoff.


Somit stellen Pflanzen in zweifacher Hinsicht die Grundlage für jedes Leben auf der Erde dar.


Pflanzen bestehen hauptsächlich aus organischem Material und Wasser. Bei vielen Pflanzenteilen macht das Wasser den größten Teil des Frischgewichts aus. Die Pflanze muss verschiedene Nährsalze aus dem Boden aufnehmen, die sie zum Leben braucht. Diese werden essenzielle Nährstoffe genannt. Sie stellen für die Pflanze Grundbausteine dar, die ihr für eine gesun-de Entwicklung in ausreichender Menge zur Verfügung stehen müssen.

 Wassergehalt verschiedener Pflanzenteile
Tomate

94%
Wassermelone

92%
Apfel

84%
Kartoffel

78%
Holz (frisch)

49%

Essentielle Elemente für ein gesundes Pflanzenwachstum

 Makronährstoffe  Mikronährstoffe

 Kohlenstoff

Eisen

 Sauerstoff

Mangan

Stickstoff

Zink

Phosphor

Kupfer

Wasserstoff

Nickel

Magnesium

Chlor

Calcium
 

zum Periodensystem klicken Sie auf das Symbol

 
Man unterscheidet die Nährstoffe, die Pflanzen in großen Mengen brauchen (Makronährstoffe) von denen, die sie nur in kleinen Mengen oder sogar nur in Spuren benötigen (Mikronährstoffe). Insgesamt konnten 17 Elemente identifiziert werden, die für alle Pflanzen essentielle Nährstoffe darstellen,d.h. diese Stoffe benötigt sie für ihren Wachstum und für eine normale Entwicklung. Es sei aber darauf hingewiesen, dass der Großteil dieser Forschung nur an Nutzpflanzen durchgeführt wurde. Über den Nährstoffbedarf der meisten Wildpflanzen ist noch wenig bekannt.


Aufgabe:

Vergleichen Sie die verschiedene Pflanzendünger aus einen Gartencenter oder Baumarkt. Notieren Sie deren Inhaltsstoffe und ordnen Sie diese Verbindungen den Elementen der Mikro- bzw. Makronährstoffen zu.