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Warum Pflanzen welken
 

 

Warum Pflanzen welken


An jedem warmen, trockenen Tag kann eine Pflanze durch Wassermangel unter Stress geraten. Wenn eine Topfpflanze nicht genügend gegossen wird, werden ihre Blätter und Stängel schlaff und sie beginnt zu welken. Bekommt Sie weiterhin kein Wasser, geht sie an dem Wassermangel ein. Wasser wird von der Pflanze ständig für die verschiedensten Stoffwechselprozesse benötigt. Das fehlende Wasser kann anfangs von der Pflanze aus den Zellen kompensiert werden, dadurch verlieren die Zellen ihren Zellinnendruck. Dieser Turgor spielt für die krautigen, unverholzten Pflanzen eine wichtige Rolle für ihre Stabilität. Ein ausreichend hoher Turgor ist notwendig, um sich gegen die Schwerkraft aufzurichten und nicht bei jedem Windstoss umzuknicken. Sie haben sicher schon beobachtet, dass eine welkende Pflanze, nach ausreichendem Gießen wieder ihren ursprünglichen Zustand erreicht. Dies gelingt aber nur, wenn die Pflanze durch den Wassermangel noch keine irreparablen Schäden davongetragen hat, d.h., wenn alle Zellen noch intakt sind.

 
 Abb.: verwelkte Zitronenmelisse

Aber Vorsicht, zuviel Wasser schadet der Pflanze genauso wie zu wenig Wasser!


Aufgabe:

Informieren Sie, warum einer Pflanze zu viel Wasser schadet. (Mehr Informationen dazu gibt es hier.)