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Spaltöffnungen


Die Wassermenge, die ein Blatt tagsüber durch Transpiration abgibt, hängt vor allem vom Wasser-potential der umgebenden Luft ab. Je trockener diese Luft ist, desto mehr Wasser wird die Pflanze verdunsten. Pflanzen haben sich im Lauf der Evolution an diesen Umstand angepasst. Dazu besitzen sie Spaltöffnungen in den Blättern und eine wachsartige Haut, die Kutikula. Die Kutikula ist für Wasser und Gase mehr oder weniger undurchlässig und schützt damit die Pflanze vor Austrocknung. Das Problem der ständigen Wasserabgabe bzw. der Aufnahme von CO2 aus der Luft für die Fotosynthese, löst die Pflanze mit ihren Spaltöffnungen.

 

Diese mikroskopisch kleinen Poren werden auch Stoma (Plural: Stomata) genannt und können von der Pflanze aktiv geöffnet oder geschlossen werden. Die Transpiration der Pflanzen unterscheidet sich somit grundlegend von der normalen Verdunstung, wie zum Beispiel bei einem Glas Wasser.

Die meisten Blätter besitzen zahlreiche Stomata. Ihre Anzahl liegt in der Größenordnung von 100 - 300/mm2, kann aber auch je nach Art sehr schwanken. So besitzt z.B. der Bergahorn bis zu 860 Stomata pro mm2.

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Abb.: Spaltöffnungen durch Mikroskop fotografiert


Eine Pflanze verliert etwa 95% ihres Wassers über die Stomata, obwohl diese nur 0,5-2% der gesamten äußeren Blattoberfläche ausmachen. Die restlichen 5% verdunsten über die wachsartige Kutikula.



Aufgabe:

Filmesequenz zu Spaltöffnungen        (mehr Filmsequenzen über das Suchfeld ansteuerbar !!! )
Versuch-Nr.4: Randeffekt + Internetrecherche