Auf in den Süden!
Bis in das 19. Jahrhundert glaubte man, dass die Vögel, die im Winter nicht zu sehen waren, in den Winterschlaf fallen. Da man jedoch immer wieder Weißstörche fand, die einen Pfeil in der Brust hatten, konnte man nachweisen, dass diese Pfeile aus Zentralafrika stammten. Die Störch müssen daher diese Gebiete überflogen haben. Genauere Aussagen zu den Flugrouten der verschiedenen Vogelarten kann man erst machen, seitdem man Vögel beringt. Findet man einen beringten Vogel, so sendet man den Ring an eine Vogelwarte zurück. Um welche Vogelwarte es sich handelt, steht im Ring. Diese Methode wird seit ca. 100 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse der Vogelwarten erkennst Du in der Graphik. Heute werden einzelne Vögel mit Sendern ausgestattet, die ein Funksignal aussenden. Dieses wird von Satelliten empfangen und an Bodenstationen weitergeleitet. Seitdem kann man die Flugrouten mehr oder weniger direkt beobachten.
 

 

Auf der NASA-Seite könnt ihr euch an die Erde heranzoomen.

Aufgaben:

1. Wertet die Flugrouten der einzelnen Vögel mit genaueren Karten aus. Erklärt, welchen Vorteil die Zugvögel bei diesen Flugrouten haben.

2. Vergleicht die Nahrung der Vögel mit den Lebensräumen, in denen sie überwintern. Erklärt, ob es bei allen Vögeln einen Zusammenhang zwischen dem Flug in den Süden und der Nahrung gibt. Bedenkt dabei, dass der lange Flug sehr viel Energie kostet.

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