Home-Office statt Hauptstadt – unsere Teilnahme am Citizen-Science-Festival

von Viviana Warnken

Corona hat im Privaten wie auch beruflich vieles verändert. Veranstaltungen wurden abgesagt und gearbeitet wird, wenn möglich, aus den eigenen vier Wänden heraus. Und eines scheint zurzeit besonders gefragt: Flexibilität. Diese mussten auch wir beweisen, als es darum ging, unser Projekt „Fridays For Future meets Citizen Science“ beim Citizen-Science-Festival in Berlin vorzustellen.

Den ursprünglich für April 2020 geplanten Kennenlernworkshop haben wir als digitales Format in den Frühsommer verschieben müssen. Das für August 2020 als Auftaktveranstaltung angedachte BarCamp wurde kurzerhand umfunktioniert und soll nun das Ende unseres Forschungsprojekts markieren. Die Teilnahme am „European Consortium for Political Research“, fand ausschließlich online statt. Und nun hat uns die aktuelle Corona-Pandemie erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht – dieses Mal im Zuge von „Mitforschen!“, dem Citizen-Science-Festival in Berlin.

Das Festival war Teil der Konferenz „Knowledge for Change: A decade of Citizen Science (2020-2030) in support of the SDGs„. Es bietet deutschen sowie internationalen Citizen-Science-Projekten eine Plattform, um sich vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. An Projektständen können Kinder wie Erwachsene mehr über verschiedene Bürgerforschungsprojekte erfahren und zum Teil sogar selbst aktiv werden. Den Rahmen des Festivals bilden dabei die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Thema Nachhaltigkeit verbindet uns dabei der Austausch zwischen Wissenschaft und Bürger*innen, den wir mit unserem Projekt anstreben. Und Ziel Nummer 13 (“Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen”) fasst die Anliegen von Fridays For Future in nur einem Satz zusammen.

Beworben hatten wir uns bereits im Mai 2020. Als dann kurze Zeit später die Zusage kam, begannen wir langsam mit den Vorbereitungen. Ein interaktiver Stand sollte es sein. Die Technik war bereits reserviert, Mitmachangebote konzipiert, Give-Aways bestellt, die meisten Materialien zusammengesucht und Postkarten designt. Letztere mussten bloß noch gedruckt werden. Auch das sich stetig verschärfende Hygiene-Konzept hatten wir berücksichtigt. Doch die Corona-Zahlen stiegen weiterhin an, sodass die Organisator*innen kurzfristig umplanen mussten – und wir zuhause in Düsseldorf blieben.

Ausschließlich Berliner Citizen-Science-Projekte durften vor Ort sein. Doch umsonst war unsere Vorbereitung deswegen nicht. Denn Projekte aus anderen Teilen des Landes (oder der Welt) bekamen die Möglichkeit, sich auf digitalem Wege zu präsentieren. Und so entschieden auch wir uns, weiterhin Teil des Citizen-Science-Festivals zu sein und stellten unsere derzeitige Forschung zu und mit Fridays For Future am 14. Oktober 2020 zumindest vor einem kleinen Publikum online vor. Wie das aussah, zeigt das untenstehende Bild:

Die Online-Präsentation unseres Projekts beim Citizen-Science-Festival mit Projektleiterin Laura Ferschinger.
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