Das Ende – des Semesters, nicht der Klimakatastrophen.

von Anna Soßdorf und Marie Rosauer

13 Beiträge in 24 Wochen von 40 Autor:innen und jede Menge Wissenschaftskommunikation: das ist das Resultat unserer Blogreihe Klimakommunikation.

Wo stehen wir? Was muss getan werden, um unsere Welt zu retten? Wer ist Fridays for Future? Was sind ihre Forderungen? Welchen Einfluss haben Klimabewegungen? Wie kommunizieren Wissenschaftler:innen ihre Ergebnisse und wie nehmen sie die Reaktionen der Politik wahr? Wie hat sich die Wissenschaftskommunikation im Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel verändert? Welche Rolle spielt Social Media? Diese und viele weitere Fragestellungen wurden von den Studierenden des Seminars „Klimabewegungen und die Rolle von Wissenschaftskommunikation“ in den vergangenen Wochen im Rahmen dieser Blogreihe thematisiert.

Und nun? Während sich die Studierenden in ihrer Prüfungsphase befinden und sich danach in ihre verdienten Semesterferien stürzen, bleibt uns im Rahmen dieses Blogbeitrags ein wenig Zeit zur Rekapitulation – so zumindest unsere anfängliche Idee. Mit einer Aufzählung der Naturkatastrophen des vergangenen Jahres sollte der letzte Beitrag beginnen. Denn das Jahr 2021 war eines der Katastrophen-Rekordjahre. Ein Jahr mit vielen extremen Wetterphänomene auf der ganzen Welt. Nach Angaben des Rückversicherers Münchener Rück verursachten sie wesentlich höhere Schäden als in den beiden vorangegangenen Jahren. „Stürme, Hochwasser, Waldbrände oder Erdbeben zerstörten nach vorläufigen Daten Werte in Höhe von 280 Mrd. Dollar“, resümierte der Konzern. Nahezu eindrucksvoll wurde uns gezeigt: Der Klimawandel macht keinen Halt. Zumindest nicht sofern wir ihn nicht aufhalten.

Eine Erwähnung oder reine Aufzählung würde den verheerenden Auswirkungen der schockierenden und tragischen Naturkatastrophen aber nicht gerecht werden. Denn der Klimawandel, der fünffache Anstieg der extremen Wetterphänomene innerhalb der vergangenen 50-Jahre bedeutet vor allem: Verlust. Nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch der Verlust der Lebensgrundlage, Verluste von Erinnerungen, der Verlust von Freund:innen, Familie bis hin zu dem Verlust des eigenen Lebens. Viele Menschen unterschiedlicher Kontinente und Länder verloren binnen kürzester Zeit ihr vorheriges Leben. Und auch wir, hier in Deutschland, mitten im Zentrum Europas, spürten die Auswirkungen unseres Handelns und den plötzlichen Kontrollverlust.

Also? Führen wir die Blogreihe noch ein bisschen weiter. Denn wir sind uns sicher, dass wir darüber sprechen sollten, was passiert ist und vor allem was wir daraus lernen, welche Maßnahmen und Konsequenzen wir daraus ziehen – gegen den Klimawandel und für uns.

Bleib dabei und sei gespannt!

Quellen:

https://www.munichre.com/de/unternehmen/media-relations/medieninformationen-und-unternehmensnachrichten/medieninformationen/2022/bilanz-naturkatastrophen-2021.html

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/deutliche-zunahme-von-naturkatastrophen-in-den-letzten-50-jahren-a-f0f201f2-54bc-406b-910d-8e3c221dfe8b

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