Medizinische Physik

Was ist Medizinische Physik ?

 

Wenn wir uns den Namen genau anschauen, stellen wir fest, dass er aus den Wörtern „Medizin“ und „Physik“ zusammengesetzt ist. Das beschreibt das ganze schon ganz gut, denn hier geht es um die Physik in der Medizin (und NICHT andersherum). Ein Wort zur Warnung: Dies ist KEIN „kleiner“ Medizinstudiengang, hier geht es um Physik. Das spiegelt der Studienplan auch gut wieder. An dieser Stelle kann man sich fragen: Was hat das Ganze mit Medizin zu tun?

 

In der modernen Medizin kommen viele moderne Geräte wie Röntgencomputertomographen, Magnetresonanztomographen, Linearbeschleuniger, Radiopharmazeutika und viele weitere faszinierende Dinge vor. Und um diese Geräte zu entwickeln, verbessern, bedienen und verkaufen braucht es Spezialisten. Und hier kommen die Medizinphysikerinnen und Medzinphysiker ins Spiel, zum Beispiel als Mediziphysikexperte (MPE) in der Strahlentherapie oder als Projektmanager in der Medizintechnik. Man hat also viele verschiedene Aussichten.

 

Was erwartet dich im Studium?

 

Zu Beginn (immer zum Wintersemester) wird eine fundierte physikalische und mathematische Grundausbildung durchlaufen (Semester 1 bis 4) und grundlegende Kenntnisse der Anatomie und Physilogie erlangt. Danach beginnt erst die eigentliche Medizinphysik mit verschiedenen Vertiefungen wie Bildgebung, Strahlentherapie oder Nanotechnologie.

 

Da Medizinsche Physik ein Physikstudiengang ist, besteht die Möglichkeit, auch mit einem Bachelorgrad in Physik direkt in den Master einzusteigen. In diesem Fall müssen die Module „Anatomie“, „Physiologie“ und „Medizinphysik“ anstelle von „Festkörperphysik“ und „Statistischer Mechanik“ gehört werden. Der Master kann im Gegensatz zum Bachelor auch zum Sommersemester begonnen werden.

 

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Seite der Universität.

 

Fachstudienberatung: Prof. Dr. Thomas Heinzel