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Die Beiträger

Bei der Formulierung der Angaben zur Person haben die Beiträgerinnen und Beiträger freie Hand – es gibt keine verbindlichen Gestaltungsvorgaben. In englischer Sprache eingereichte Angaben zur Person werden gemäß der internationalen Ausrichtung des Online-Journals nicht übersetzt.


Marcus Ahlers | Meral Alma | Tinka Bechert | Alexander Becker | Till Bödeker | Hugo BoguslawskiRalf Borlinghaus | Irene DaumGerhard Daum Sonja Frenzel | Karl Otto Götz † | Anna Lena Grau | Swaantje Güntzel | Barbara Herbert | Cordula HesselbarthFernand Hörner | Bernhard Jansen | Anna-Sophie Jürgens | Ryo Kato | Angela KrewaniMischa KuballPhilipp LachenmannChristina Landbrecht | Stefan Majetschak | malatsion | Moritz Niehues | Stefan Oehm | Detlev van Ravenswaay | Rissa | Thomas Schönauer | Markus Schrenk | Ira Seidenstein | Helmut Schweizer | Peter Tepe | Linda Walther | Birgitta Weimer


Marcus Ahlers, M.F.A.

Bildender Künstler

Marcus Ahlers stammt aus den Vereinigten Staaten. Seine Arbeit als bildender Künstler ist stark durch den Einfluss zweier Studiengänge geprägt. Er erwarb einen Masters of Fine Arts am Maryland Institut College of Art mit Schwerpunkt Bildhauerei und zog danach 2002 mit einem Fulbright Stipendium nach Berlin. 2013 erwarb er einen weiteren Bachelor of Science in Energie- und Prozesstechnik an der Technischen Universität Berlin und ist dort zurzeit im Master-Programm Energiesysteme für Gebäude immatrikuliert. Das Konzept des Systems und die damit verbundene Untersuchung der menschlichen Existenz als dynamische Manifestation von Energie und Information ist der Ausgangspunkt seiner Forschung. Seine interdisziplinären Interessen kommen in seiner künstlerischen Arbeit zum Ausdruck, integrieren technische und philosophische Aspekte und behandeln u.a die Wahrnehmung und das Verhältnis von Mensch und Umwelt.

Weitere Information unter marcusahlers.com


Meral Alma, M.A.

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Tinka Bechert, M.A.

Bildende Künstlerin

Tinka Bechert (* 1975 in Berlin) ist eine in Berlin und Irland lebende bildende Künstlerin, die neben der Malerei auch ambitionierte Wissenschaftsprojekte u.a. mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dem Hanse-Wissenschaftskolleg verwirklicht hat. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen internationalen Sammlungen vertreten wie in der Staatsbibliothek Berlin, dem Victoria & Albert Museum und der Tate Britain in London.

Publikationen
Triangulations. Ein Ausstellungs- und Forschungsprojekt. In: H. Parzinger / S. Aue / G. Stock (Hrsg.): ArteFakte. Wissen ist Kunst – Kunst ist Wissen. Reflexionen und Praktiken wissenschaftlich-künstlerischer Begegnungen. Transcript Verlag, 2014, S. 149−172.
Von Malerei und anderen Abenteuern. 2003–2013. ArtinFlow Verlag, 2013.
Triangulations. Eine Ausstellung. In: V. M. Lepper / I. Hafemann (Hrsg.): Karl Richard Lepsius, Der Begründer der deutschen Ägyptologie, Kadmos Kulturverlag, 2012, S. 211−252.
Eine Spur im Strom. Künstlerbuch. Lim. Auflage von 50 Exemplaren. Quetsche Verlag, 2011.
Chinamesser. Künstlerbuch. Limited Edition of 100. Ed. Mariannenpresse, 2005.

tinkabechert.com


Prof. Dr. Alexander Becker

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Till Bödeker

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Hugo Boguslawski

Bildender Künstler

Geboren 1970 in Gelsenkirchen.
1991–2001 Kunststudium an der Kunstakademie Münster, Malklasse Prof. H.-J. Kuhna
1991–1995 Grundstudium der Biologie an der Westfälischen Wilhelms Universität, Münster
1995 Meisterschüler von H.-J. Kuhna
2002 Akademiebrief (Diplom)

Hugo Boguslawskis Malerei bewegt sich auf der Schnittstelle zwischen Gegenständlichkeit und ornamentaler Abstraktion. Als Vertreter der strukturellen Malerei fügt er Versatzstücke aus der Natur in rhythmisierender Art neu zusammen und schafft so eine Neucodierung des Gegenstandes in der Fläche. Inspiration findet er neben der Landschaft im Allgemeinen auch in paläontologischen Fundstücken.

Hugo Boguslawski lebt und arbeitet in Düsseldorf.

www.hugo-boguslawski.com


Dr. Ralf Borlinghaus

Geisteswissenschaftler – Unternehmensberater – Publizist – Grafiker

*1965 im Sauerland/ NRW, verheiratet, drei erwachsene Kinder, ansässig im Odenwald bei Heidelberg.
Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Heidelberg von 1986 bis 1994 und Promotion in Philosophie über Schellings Spätphilosophie.
Zweijähriges ökonomisches Aufbaustudium in St. Gallen mit Abschluss Master of General Management.
Verschiedene Management-Positionen in Deutschland, Belgien und der Schweiz, bis heute Tätigkeit als Unternehmensberater und Business-Coach.
Schriftstellerische Tätigkeit.
Wortkünstler.

wortkunst-grafik.de
Wortkunst als Buch


Prof. Dr. Irene Daum

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Dr. Gerhard Daum

Jahrgang 1954. Er begann bereits als Schüler seine künstlerische Beschäftigung mit Bildkonstruktionen im geometrischen Raum. Nach dem Medizinstudium mit Promotion folgten Tätigkeiten in der pharmazeutischen Industrie und im Spitalmanagement. Vor einigen Jahren nahm er sein künstlerisches Schaffen wieder auf. Bei seinen Bildkonstruktionen stützt er sich auf die Mathematik. Ausgangsformen seiner experimentellen Arbeiten sind stets Elemente der Euklidischen Geometrie. Sie dienen als Baugerüst für die Gestaltung abstrakter Figuren im virtuellen Raum und werden am Ende der Konstruktion wieder entfernt. Die Figur trägt sich selbst, ohne dass sich dem Betrachter die typische Vorgehensweise erschließt. Seine Werke konstruiert er auf Zeichenkarton mit Bleistift, Lineal, Zirkel und Tuschefüller.

Die Motivation für seine künstlerische Arbeit ist die Suche nach Schönheit und Einfachheit. Er erreicht dies durch Anwendung symmetrischer und asymmetrischer Proportionen, die zu den harmonisch ausgewogenen Formen seiner Bildkonstruktionen führen. Er verfolgt eine gegenstandslose Stilrichtung, die sich an den Naturwissenschaften sowie der Mathematik orientiert und Stilelemente des Konstruktivismus aufgreift. Mit seiner typischen Arbeitsweise setzt er neue konstruktivistische Akzente.

Weitere Information unter kunst-daum.de.


Dr. Sonja Frenzel

Research fellow Düsseldorf/DE

Sonja Frenzel is a research fellow at the Institute for Anglophone Literatures and Literary Translation at Heinrich Heine University Düsseldorf, Germany. Her current research interests revolve around urban poetics, material agencies, and the ethics of translation. Her list of publications includes academic as well as creative texts.


Prof. Dr. h.c. Karl Otto Götz †

Bildender Künstler

Auf der Homepage ko-götz.de findet sich eine umfangreiche und umfassend angelegte Biografie in tabellarischer Form, die bis zum Jahr 2010 reicht. Für w/k wurden daraus einige besonders wichtige Informationen ausgewählt.

1914 Am 22. Februar in Aachen geboren
1947 Götz wird Mitglied der Künstlergruppe CoBrA
1954 Erste Einzelausstellungen in Paris und in Seattle
1958 Teilnahme an der XXIV. Biennale in Venedig

1959 Teilnahme an der Dokumenta II in Kassel
1959–1979 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Bei Götz studierten u.a. Gotthard Graubner, Kuno Gonschior, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Rissa, H.A. Schult, Franz Erhardt Walther
1965 Heirat mit Rissa
1971 Die seit 1970 an der Kunstakademie Düsseldorf durchgeführten experimentellen Versuche über visuelle Wahrnehmung und die Beiträge zur Persönlichkeitsforschung werden durch renommierte Psychologen international anerkannt
1972 Zusammen mit Karin Götz (Rissa) veröffentlicht Götz das Buch Probleme der Bildästhetik. Eine Einführung in die Grundlagen des anschaulichen Denkens
1984 Große Retrospektive Monotypien, Gemälde, Gouachen 1935–1983
1989 Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
1996 Staatspreis für Malerei des Landes Rheinland-Pfalz
1997 Gründung der K.O. Götz und Rissa-Stiftung
2004 Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf. Zahlreiche Ausstellungen anlässlich des 90. Geburtstags.
2007 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse durch den Bundespräsidenten
2009 Verleihung des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz an K.O. Götz und Rissa
2010 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Kunstakademie Münster


Anna Lena Grau

Bildende Künstlerin

Geboren 1980 in Hamburg. Sie studierte freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Dr. Hanne Loreck und Pia Stadtbäumer. Sie arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und als Dozentin an der Kunstakademie Bad Reichenhall.  Von 2008–2011 war sie Mitglied der Künstlergruppe Von dritten Räumen.

Ausstellungen hatte Grau u.a. im Kunstverein Hamburg, der Kunsthalle Kiel, im Kunsthaus Essen und in der Thomas Rehbein Galerie, Brüssel. Sie erhielt zahlreiche renommierte Stipendien, u.a. das Hamburger Arbeitsstipendium und das Stipendium Künstlerhaus Lauenburg.
Grau vertritt eine offene Auffassung von Skulptur. Sie arbeitet experimentell mit den Eigenarten traditioneller Techniken. Oft verankert sie ihre Arbeiten in einem Narrativ von geschichtlichen Bezügen und bildnerischen Traditionen, wie beispielsweise dem des Museums oder der wissenschaftlichen Sammlung. Sie reflektiert in Zeichnungen, Skulpturen und Installationen philosophisch-wissenschaftliche Methoden.

Swaantje Güntzel

Bildende Künstlerin

Swaantje Güntzel (geb. *1972 in Soest) absolvierte nach einem Ethnologiestudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ein Aufbaustudium Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und arbeitete mehrere Jahre als künstlerische Assistentin von Andreas Slominski. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, wie z.B. Goethe-Institut Thessaloniki, Österreichischer Skulpturenpark Graz, Kunsthaus Nürnberg, Kunstmuseum Celle und Biennale für zeitgenössische Kunst Cochabamba, Bolivien teil und wurde mit diversen Stipendien ausgezeichnet, u.a. dem Research Grant des Danish Arts Council, dem Residenzstipendium des Ingmar Bergman Estates auf der Ostseeinsel Fårö in Schweden und dem RONDO Atelierstipendium des Landes Steiermark, Österreich. 2015 erhielt sie den ars loci Kunstpreis der Neuhoff-Fricke-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kunst.

Güntzels Hauptanliegen ist es, die anthropogene Verschmutzung der Meere und die Präsenz von Plastik in unserem Alltag mit den Mitteln der Kunst sichtbar zu machen und ins Bewusstsein des Betrachters zurückzuführen. Ihr künstlerischer Ansatz entspringt einer ästhetischen Position, die die essenzielle Dichotomie zwischen visueller Lust und verstörenden globalen Fragen auslotet. Güntzels Werk stellt eine beunruhigende Kritik des modernen Lebens im 21. Jahrhundert dar. Ein Großteil der Arbeiten wurde durch den direkten Austausch mit Wissenschaftlern inspiriert, die ihr Daten und Material zur Verfügung stellten und weiterführende Fragen beantworteten. Sie bewegt sich konzeptuell in unterschiedlichen Medien wie Performance, Objekt, Stickerei, Installation, Fotografie und Video.

www.swaantje-güntzel.de


Barbara Herbert

Bildende Künstlerin

Schon als Kind hatte ich durch eine humanistische Schulbildung und eine Ausbildung in klassischem Ballett einen Zugang zu Literatur, Musik, Tanz und Kunst. Hinzu kam, dass ich an einer internationalen Schule enge Verbindungen zu Politik, Philosophie und Kulturwissenschaften in der (Ex-) Bundeshauptstadt Bonn direkt gelebt habe. Die interkulturellen Erfahrungen führten vom Tanz zur Bühne und nach einer Auseinandersetzung mit Architektur zum Bühnenbild und Theater. An der Kunstakademie Düsseldorf setzte ich mich mit künstlerischen Ansätzen immer in Zusammenhang mit Interdisziplinarität auseinander. Neben einem Kunst-Studium(Malerei und Video/Performance) absolvierte ich das erste Staatsexamen in Erziehungswissenschaft, gründete die Interessensgemeinschaft Frauen in der Bildenden Kunst und lud prominente Wissenschaftlerinnen wie die Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch und die Kunsthistorikerin Ute Eskildsen (Museum FolkwangEssen) zur Diskussion ein.Mir war die Auseinandersetzung mit Wissenschaftlerinnen in der Kunst immer wichtig.

Diese transdisziplinäre Strategie verfolgte ich an der Universität der Künste Berlin weiter und entwickelte dort in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen ein neues Lehrkonzept Kunst und Wissenschaft in Verbindung mit der Gastprofessur Künstlerische Transformationsprozesse. 2006 erhielt die Gruppe den Karl Hofer Preis für das interdisziplinären Kunstprojekt „Stille Post“ in Berlin. Ich bin Herausgeberin von mehreren Büchern im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft; das aktuelle Buch Urban Traces – Wahrnehmung im öffentlichen Raum (Athena Verlag Oberhausen 2014)verbindet künstlerische Positionen zum Thema „Raum“ mit wissenschaftlichen Ansätzen aus Architektur, Philosophie, Kulturwissenschaften und Neurowissenschaften.


Prof. Dipl.-Des. Cordula Hesselbarth

Bildende Künstlerin und Wissenschaftlerin

Cordula Hesselbarth bewegt sich mit ihrer Arbeit in einem Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Als Professorin für Mediengestützte Wissenschaftsillustration entwickelt sie mit
Studierenden didaktische Bilder und Medien zur Vermittlung von Wissenschaftsthemen. In ihrem Werk mit teils großformatigen Malereien, digitalen und analogen Zeichnungen und Videoarbeiten nähert sie sich solchen Fragestellungen auf künstlerischem Wege. Im Rahmen der von ihr initiierten Veranstaltungsreihe Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft sprach Cordula Hesselbarth innerhalb ihrer Ausstellungen Pflanzenblicke (2013), Kontinuum (2013), An-a-tomie (2014) und Bioinspiration (2015) mit Wissenschaftlern über den Umgang mit und die Bedeutung von Bildern innerhalb der unterschiedlichen Disziplinen. Die bisherigen öffentlichen Dialoge führte sie mit einem Botaniker, einem Nanophysiker, einem Molekularbiologen und einem Anatomen.

Cordula Hesselbarth, Jahrgang 1965, arbeitet und lebt in Münster sowie in Spanien, wo sie in den 1980er Jahren über mehrere Jahre künstlerisch tätig war. Sie studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), an der Kunstakademie Münster und an der Fachhochschule Münster. Seit 2002 ist sie Professorin an der Münster School of Design (MSD) der Fachhochschule Münster.

www.hesselbarth.de


Prof. Dr. Fernand Hörner

Professur für Kulturwissenschaft

Website der Hochschule Düsseldorf


Dr. Bernhard Jansen

Kunsthistoriker

Bernhard Jansen leitet gemeinsam mit Linda Walther das Forschungsprojekt art research – Internationale KünstlerInnen- und Ausstellungsdatenbank des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hier werden seit 2005 Informationen zum internationalen zeitgenössischen Kunst-Ausstellungsbetrieb recherchiert und verknüpft.


Dr. Anna-Sophie Jürgens

Literatur- und Kulturwissenschaftlerin

Australian National University


Ryo Kato

Bildender Künstler

1978 in Nimi/Japan geboren, lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Ausbildung in Malerei und Zeichnen in Okayama, von 2001 bis 2005 Studium an der Akademie der Künste in Berlin, Meisterschüler von Daniel Richter, zahlreiche Ausstellungen und Messeteilnahmen im In- und Ausland,  Förderpreis der Darmstädter Sezession und des Museums der Okayama Präfektur.

Ryo Kato setzt sich in farbgewaltigen detailreichen Bildern  mit Themen im Spannungsfeld Mensch und Umwelt auseinander und prangert den zerstörerischen Umgang mit der Natur an. Mathematische Hochbegabung und eine Ausbildung zum professionellen Go-Spieler bilden die Grundlage einer intensiven Beschäftigung mit Zahlen als abstrakten Strukturen, der Analyse von Proportionen und der Geometrie von Flächen und Räumen. Neben dem wissenschaftsorientierten strategischen Denken sind Intuition und Emotionen wesentliche Einflussgrößen, die seinen künstlerischen Schaffensprozess prägen.


Prof. Dr. Angela Krewani

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Mischa Kuball

Bildender Künstler

*1959 in Düsseldorf/DE. Mischa Kuball arbeitet seit 1984 im öffentlichen und institutionellen Raum. Mit Hilfe des Mediums Licht – in Installationen und Fotografie – erforscht er architektonische Räume und deren soziale und politische Diskurse. Er reflektiert die unterschiedlichen Facetten, von kulturellen Sozialstrukturen bis hin zu architektonischen Eingriffen, die den Wahrzeichencharakter und den architekturgeschichtlichen Kontext betonen oder neu kodieren. In politisch motivierten und partizipatorischen Projekten verschränken sich öffentlicher und privater Raum. Sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen den Teilnehmern, dem Künstler, dem Werk und dem urbanen Raum.

Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor an der Kunsthochschule für Medien, Köln, assoziierter Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung/ZKM, Karlsruhe und seit 2015 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste NRW, Düsseldorf.

Publikationen: mischakuball.com


Philipp Lachenmann

Bildender Künstler

Website des Künstlers


Christina Landbrecht

Programmleiterin Kunst der Schering Stiftung

Christina Landbrecht ist in München geboren und kam nach Berlin zum Studium der Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Anschluss daran absolvierte sie ein wissenschaftliches Volontariat an der Berlinischen Galerie – Landesmuseum für Bildende Kunst, Fotografie und Architektur und übernahm dann die Stelle als Referentin des Direktors Dr. Thomas Köhler. Mit der Eröffnung des Exzellenzclusters „Bild Wissen Gestaltung“ wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Humboldt-Universität und promoviert zum Thema „Problem und Potenzial der künstlerischen Forschung“. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sie sich mit dem Verhältnis von Naturwissenschaften und Bildender Kunst seit den 1990er Jahren. Dieses Wissen möchte sie für ihre Stiftungsarbeit nutzen und zukünftig die Expertise von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen produktiv zusammenführen sowie interdisziplinäre Dialoge und Projekte anregen.


Stefan Majetschak

Philosoph

Geb. 1960, studierte die Fächer Philosophie, Kunstgeschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bonn; dort Promotion 1989 und Habilitation 1998. Seit 2000 ist er Professor für Philosophie an der Kunsthochschule in der Universität Kassel. Seit 2006 Geschäftsführender Herausgeber der Wittgenstein-Studien. Internationales Jahrbuch für Wittgenstein-Forschung. Seit 2009 Präsident der Internationalen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft e.V. (ILWG).


malatsion

Bildende Künstlerin

Die 1974 geborene malatsion stammt aus Frankreich und lebt seit 2004 in Frankfurt am Main. Sie absolvierte von 1992 bis 1998 den Diplomstudiengang Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität von Poitiers. Danach studierte sie in Straßburg an der Hochschule der Bildenden Künste der Marc Bloch Universität, wo sie 2003 das Diplom im Bereich Bildende Künste erwarb. In ihren Installationen geht es oft um den Umgang der Menschen mit der Natur, die dadurch in ihrem Wesen verändert wird. Demgegenüber erkunden ihre geometrisch-abstrakten zwei- und dreidimensionalen Arbeiten auf architektonische Weise den Raum als Spielfeld der Imagination. malatsion inszeniert ihre Skulpturen in räumlichen Fiktionen und analysiert zugleich die geschaffenen Objekte mit wissenschaftlicher Präzision in Zeichnungen und Fotografien. In ihrer Reflexion über die Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seinem natürlichen Umfeld machte malatsion 2016 wilde Bienenvölker zum lebendigen Kern einer skulpturalen Arbeit für das Museu de Arte Contemporânea de Sorocaba, São Paulo.

malatsion.de


Moritz Niehues

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Stefan Oehm

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Detlev van Ravenswaay, Dipl.-Des.

Freier Künstler

Der Künstler sieht die Wissenschaft als den Motor neuer Motive. Neue Erkenntnisse bringen neue Bildideen. Was undenkbar schien, wird bildliche Realität. Der Kreative nimmt die Informationen und Stimmungen auf und formt daraus neue Kunst, die den Wissenschaftler bei der Verbreitung seiner Arbeiten unterstützt, oder umgekehrt: Der Künstler zeigt dem Wissenschaftler Ansätze, die er noch nicht „gesehen“ hat.

Jahrgang 1956, Diplom-Design-Studium an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld. Nach 20 Jahren Design in Werbeagenturen und als „Freelancer“ Spezialisierung auf Space Art und Illustration, 3000 Motive entstehen für die nationale und internationale Medienlandschaft und für Projekte, die sich nicht auf diesem Planeten befinden. In diesem Jahrtausend Neustart als freier Künstler.

vanRavenswaay.com


Rissa

Bildende Künstlerin

1938 geboren in Rabenstein bei Chemnitz
1953 Verlassen der DDR
1959 Abitur in Bochum
1960 Studium an der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf (bei K.O. Götz)
1964 Staatsexamen in Kunsterziehung
1965 Arbeitet als freie Malerin. Heiratet  K.O. Götz
1969 Dozentin an der Kunstakademie Düsseldorf
1975 Professorin an der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf
1988 Gleichstellungsbeauftragte an der Kunstakademie Düsseldorf
1997 Errichtung der K.O. Götz und Rissa-Stiftung
2000 Prorektorin an der Kunstakademie Düsseldorf
2003 Emeritierung an der Kunstakademie Düsseldorf
2004 Lehrauftrag an der Kunstakademie Düsseldorf
2007 Verlässt die Akademie
2009 Mitglied des Kunsthochschulbeirates des Landes NRW. Verleihung des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz
2012 Rissa wird Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf


Thomas Schönauer

Bildhauer und Maler

Thomas Schönauer, geboren 1953, arbeitet als Bildhauer und Maler; seine Arbeiten finden internationale Anerkennung.
Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf belegte Thomas Schönauer noch einige Semester an den Kunsthochschulen in Winnipeg (Kanada) und Düsseldorf; danach sprang er ins kalte Wasser des Berufs als bildender Künstler. Er hat recht früh mehrere internationale Ausschreibungen gewonnen:
1988 Geschenk der Stadtwerke Düsseldorf zur 700 Jahrfeier der Stadt Düsseldorf.
1992 Gesamtkonzept des deutschen Auftritts zur UNO-Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro.
1990-92 Konzept und skulpturale Installationen für das Wassermuseum Aquarius in Mülheim an der Ruhr.
Thomas Schönauer ist ein ‚Mann des Raums’; so wundert es nicht, dass viele seiner Skulpturen einen starken Architektur-, aber auch Landschaftsbezug haben, daher seine intensive Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplaner Andreas Kipar aus Mailand. Auch seine Malerei beschäftigt sich mit Phänomenen der Natur und dem Raum; sie sucht die dritte Dimension auf der Fläche. Sein Forschungs- und Innovationsdrang ließ ihn stets die Nähe zur Industrie suchen. Das führte 2013 zu einem Kooperationsabkommen mit der Firma Henkel, das die Verwendung von Henkel entwickelter Klebprodukte für Schönauers Malerei regelt. Ein vielbeachteter gemeinsamer Auftritt bei der Nacht der Wissenschaften im Museum Kunstpalast (Düsseldorf) war der erste Höhepunkt dieser innovativen Partnerschaft. Der von seinem Freund Frank Dopheide, dem Geschäftsführer der Handelsblatt Verlagsgruppe, geprägte Begriff Engineering Artist bringt den Kern von Schönauers Schaffen auf den Punkt. Seine Werke sind in vielen privaten, Unternehmens- und öffentlichen Sammlungen zu finden.
Weitere Quellen seiner Inspiration sind die intensiven Auseinandersetzungen mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Populismus, Digitalisierung, Governance, Vernetzung etc. In diesem Zusammenhang nimmt Schönauer an öffentlichen Diskussionen teil, wird zu Keynote-Vorträgen und Thinktanks eingeladen, tritt als Autor zu den genannten Themen u.a. in der Huffington Post hervor. Zusammen mit Burkhard Böndel, Ines Kaldas, Andreas Kipar und Ralph Richter gründete er 2016 die Bewegung gegen das lineare Denken. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) berief ihn 2012 zum außerordentlichen Mitglied. Seit 2016 ist er Kuratoriumsmitglied der Deutschen Rheumastiftung.
Thomas Schönauer ist mit einer brasilianischen Psychologin verheiratet und hat zwei Töchter.

Weitere Informationen unter www.thomas-schoenauer.com


Prof. Dr. Markus Schrenk

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Dr. Ira Seidenstein

Performer, Clown und Dozent

Website von Ira Seidenstein


Helmut Schweizer

Bildender Künstler

1946 geboren und aufgewachsen in Stuttgart. Besuchte dort das mathematisch-naturwissenschaftliche Leibniz-Gymnasium. An empirische Versuche im Schullabor anknüpfend, beobachtete und analysierte er mit kindlichem Staunen in einem selbst definierten, wissenschaftlich anmutenden Kosmos alles, was sich vor seinen Augen abspielte: Berichtshefte wurden mit Anmerkungen und Skizzen gefüllt, Veränderungen verzeichnet, Entwicklungen notiert. Schon während der Schulzeit, als die Gesellschaft noch mit naivem, unkritischem Optimismus die Segnungen der modernen Wissenschaften und die Vielzahl der sich bietenden Möglichkeiten begeistert begrüßte, entwickelte sich bei ihm zunehmend ein kritisches Bewusstsein, das von der Sorge um die auch als unmittelbare persönliche Bedrohung empfundenen Schattenseiten der vermeintlichen Segnungen des Fortschritts geprägt war.


Prof. Dr. Peter Tepe

Die Angaben zur Person finden sich in Die Redaktion


Linda Walther, M.A.

Kunsthistorikerin

Linda Walther leitet gemeinsam mit Bernhard Jansen das Forschungsprojekt art research – Internationale KünstlerInnen- und Ausstellungsdatenbank des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hier werden seit 2005 Informationen zum internationalen zeitgenössischen Kunst-Ausstellungsbetrieb recherchiert und verknüpft.


Birgitta Weimer

Bildhauerin und Installationskünstlerin

Birgitta Weimer, geb. 1956, macht in raumgreifenden Installationen und Objekten das Unsichtbare sichtbar. Zum Hintergrund ihrer Werke gehören Philosophie, Ethnologie, die Naturwissenschaften, vor allem die Life Sciences, die als Schlüsseltechnologie unserer Zeit unser Selbstverständnis als Menschen grundlegend verändern. ihre Arbeiten illustrieren aber keinesfalls wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern sind als analoge Forschung mit den Mitteln der Kunst zu verstehen.
Nach ihrem Studium der Ethnologe und Anthropologie studierte Weimer bei Sigmar Polke, Ulrich Rückriem und Kai Sudeck Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Nach dem Studium hatte sie ein Post-Graduate-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für Gambia, Westafrika. Von 1990 bis 2000 lebte sie in Köln, wo sie 1992 das Friedrich-Vordemberge-Stipendium der Stadt Köln erhielt.

Weimer arbeitet mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen zusammen. 1995 war sie *A*rtist-in-Residence an der Loughborough University, wo sie zusammen mit anderen europäischen Künstlern mit Computerwissenschaftlern an dem Projekt Creativity and Cognition arbeitete. 1998 entwickelte sie zusammen mit Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke unter der Leitung von Birger P.Priddat ein Konzept zur Zukunft der Arbeit für die Expo Hannover 2000.
Von 2000 bis 2002 lebte Birgitta Weimer mit ihrer Familie in Chicago, wo sie neben einer regen Ausstellungstätigkeit Lehraufträge an der University of Chicago und dem Institute of Art and Design Milwaukee innehatte. Danach lebte sie von 2002 bis 2004 in Frankfurt am Main. Während dieser Zeit hatte sie eine Vertretungsprofessur an der Fachhochschule Darmstadt für Grundlagen der Gestaltung inne. Von 2004 bis 2016 lebte und arbeitete sie in Königswinter.
Weimer schaut gerne über ihren eigenen Tellerrand und setzt sich auch für andere KünstlerInnen ein. Von 2002 bis 2005 verfasste sie für das Wirtschaftsmagazin brand eins die Kolumne brand eins art, in der junge KünstlerInnen vorgestellt wurden. Als Mitglied von Zonta International hat sie den Zonta Cologne Art Award initiiert, den einzigen deutschen privat organisierten Kunstpreis für Künstlerinnen, der seit 2012 alle zwei Jahre vergeben wird.
Birgitta Weimer hat in Museen in den USA, Japan und Deutschland ausgestellt, und ihre Werke sind in deren ständigen Sammlungen vertreten, u.a. im Museum of Contemporary Art (Sapporo), dem Flint Institute oft the Arts (USA),dem Wilhelm-Lehmbruck-Museum Duisburg, der Kunsthalle Mannheim, dem Museum für konkrete Kunst (Ingolstadt), dem Museum Ritter (Waldenbuch), dem LVR-LandesMuseum (Bonn), dem arp museum Bahnhof Rolandseck (Remagen) und dem Osthaus Museum (Hagen).

Birgitta Weimer lebt seit 2017 wieder in Köln. Sie war von 1995 bis zu seinem Tode 2016 mit Uwe A. Sommerfeld verheiratet und hat mit ihm den gemeinsamen Sohn Ruben Sommerfeld.

Weitere Informationen unter www.birgitta-weimer.com