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w/k in 5 Minuten

Willkommen bei w/k!

w/k – Zwischen Wissenschaft & Kunst wendet sich alle, die sich für die Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst interessieren – und speziell an die Künstler, Wissenschaftler und Kuratoren, die sich professionell mit diesem Thema befassen. Das Online-Journal besteht aus einem deutschen und einem englischen Teil. Dieser Einführungstext gibt einen Überblick über unser Konzept.


1. Die Bereiche von w/k

Das Online-Journal besteht aus sieben Bereichen: Beiträge von Künstlern (Bereich 1), Beiträge über Künstler (Bereich 2), Interviews mit Künstlern (Bereich 3), Kunstbezogene Wissenschaftler (Bereich 4), Allgemeines zu „Kunst und Wissenschaft“ (Bereich 5), Über w/k (Bereich 6) und Ästhetik und Kunsttheorie (Bereich 7).

2. Die Ziele von w/k

In den Bereichen 1–3 wird das erste Hauptziel verfolgt: Es geht hier darum, die bei Künstlern bestehenden individuellen Wissenschaft-Kunst-Verbindungen in Einzelstudien möglichst präzise und umfassend herauszuarbeiten sowie die ihnen zugrundeliegenden künstlerischen Konzepte zu erschließen, um so ein vertieftes Verständnis dieser Kunstformen zu ermöglichen.

Hinsichtlich der Kunst konzentriert sich w/k hauptsächlich auf die bildende Kunst (Malerei, Bildhauerei, Installationskunst, Fotografie, Film/Video, Performance); an den Rändern werden jedoch auch andere Kunstformen berücksichtigt. Mittel- und langfristig soll ein Gesamtüberblick über das, was auf dem großen Feld „Wissenschaft und bildende Kunst“ geschieht, gewonnen werden. Für das w/k-Profil ist es charakteristisch, dass in den ersten drei Bereichen (Beiträge von Künstlern, Beiträge über Künstler, Interviews mit Künstlern) nach einheitlichen Prinzipien vorgegangen wird, sodass miteinander vergleichbare Ergebnisse erreicht werden.

Mit den genannten Fällen, die in einem weiteren Sinn als wissenschaftsbezogene Künstler bezeichnet werden können, korrespondieren vergleichbare Phänomene bei den Wissenschaftlern, die wir – ebenfalls in einem weiteren Sinne – kunstbezogene Wissenschaftler nennen. Darunter sind solche Wissenschaftler zu verstehen, die in ihrer Lehre, ihrer Forschung, ihren Fachpublikationen auf künstlerische Konzepte/Methoden/Ergebnisse zurückgreifen; mit ihnen befasst sich Bereich 4.

In Bereich 4 wird das zweite Hauptziel angestrebt: Die vielfältigen individuellen Verbindungen zwischen Wissenschaft und Kunst sowie die dahinterstehenden wissenschaftlichen Konzepte sollen herausgearbeitet werden, um so ein vertieftes Verständnis dieser Wissenschaftsformen zu ermöglichen. Hier wird ebenfalls nach einheitlichen Prinzipien vorgegangen, um vergleichbare Ergebnisse zu erlangen.

Der Bereich 5 Allgemeines zu „Kunst und Wissenschaft“ ist der Ort für Beiträge, die nicht in die aus Einzelstudien bestehenden Bereiche 1–4 gehören, aber sich dennoch mit Aspekten des Großthemas „Kunst und Wissenschaft“ beschäftigen. Bereich 5 umfasst beispielsweise:

• Philosophische Reflexionen über das Verhältnis von Wissenschaft und Kunst im Allgemeinen bzw. über Aspekte dieses Verhältnisses.

• Entwicklung von Konzepten künstlerischer Forschung.

• Überlegungen zu Themen wie „Neurowissenschaft und Kunst“ oder „Biologie und Kunst“.

Diese Untersuchungen können sowohl in historischer als auch in systematischer Absicht unternommen werden, wobei beide Perspektiven sich gegenseitig befruchten sollen.
Das dritte Hauptziel von w/k besteht darin, durch Beiträge dieser oder vergleichbarer Art bezogen auf Aspekte des Großthemas „Kunst und Wissenschaft“ nachhaltige Erkenntnisfortschritte zu erzielen.

Bereich 6 Ästhetik und Kunsttheorie spielt eine ergänzende Nebenrolle: w/k versteht sich nicht als Forum für ästhetische und kunsttheoretische Beiträge aller Art, lässt aber – jeweils nach redaktioneller Beratung – ausgewählte derartige Studien zu, vor allem dann, wenn diese die Diskussion in den anderen Bereichen anzuregen vermögen.

Bereich 7 Über w/k ist der Ort für Texte, die das Programm des Online-Journals darlegen und den Autoren Hinweise geben.

3. Zur Definition von Wissenschaft-Kunst-Verbindungen in w/k

In den Bereichen 1–3 werden drei Typen einer individuellen Wissenschaft-Kunst-Verbindung, die auch miteinander verbunden sein können, unterschieden:

Typ 1: Ein Individuum arbeitet primär als (bildender) Künstler, ist zusätzlich aber auch in der Wissenschaft, zu der auch eine Publikationstätigkeit gehört, tätig. Solche Individuen bezeichnen wir als Grenzgänger zwischen (bildender) Kunst und Wissenschaft.

Typ 2: Als wissenschaftsbezogene Künstler – in einem engeren Sinn – bezeichnen wir diejenigen, welche sich in ihrer künstlerischen Arbeit auf wissenschaftliche Theorien/Methoden/Ergebnisse stützen.

Typ 3: Darüber hinaus gibt es Kooperationen zwischen mindestens einem Künstler und mindestens einem Wissenschaftler.

In Kunstbezogene Wissenschaftler (Bereich 4) sind ebenfalls drei Typen zu unterscheiden:

Typ 4: Ein Individuum arbeitet primär als Wissenschaftler, ist aber zusätzlich künstlerisch tätig. Solche Individuen bezeichnen wir als Grenzgänger zwischen Wissenschaft und (bildender) Kunst.

Typ 5: Als kunstbezogene Wissenschaftler – in einem engeren Sinn – bezeichnen wir diejenigen, welche sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf künstlerische Konzepte/Methoden/Ergebnisse stützen.

Typ 6: Darüber hinaus gibt es Kooperationen zwischen mindestens einem Wissenschaftler und mindestens einem Künstler (z.B. in einer Lehrveranstaltung).

4. Die Zielgruppen

w/k wendet sich an alle, die sich für die Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst interessieren. Darüber hinaus visieren wir vier spezielle Zielgruppen an: Die erste sind (bildende) Künstler, die zumindest in bestimmten Entwicklungsphasen eine oder mehrere Wissenschaft-Kunst-Verbindungen realisieren. Die zweite sind Wissenschaftler, die Verbindungen zwischen Wissenschaft und (bildender) Kunst genauer untersuchen. Die dritte  sind kunstbezogen arbeitende Wissenschaftler. Die vierte sind Wissenschaftler und insbesondere Theoretiker, die bezogen auf Aspekte des Großthemas „Kunst und Wissenschaft“ gut gestützte Erkenntnisfortschritte anstreben. Insgesamt handelt es sich um ein in verschiedener Hinsicht innovatives Projekt, von dem Künstler, Kunstwissenschaftler, Kunsttheoretiker und andere Wissenschaftler, Kuratoren und Kunstinteressierte profitieren können. Künstler und Wissenschaftler aus aller Welt sind eingeladen, sich mit Beiträgen zu beteiligen. Die Redaktion freut sich auf eine produktive Zusammenarbeit mit Künstlern, Wissenschaftlern und interessierten Laien.

Das Konzept von w/k umfasst noch weitere Punkte, die in Mehr zum w/k-Programm ausführlich dargestellt sind.