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Ira Seidenstein: Clowning and Academia – Part I

Ein Gespräch mit Anna-Sophie Jürgens  | Bereich: Interviews

Vorbemerkung der Redaktion

Wird ein Beitrag in englischer Sprache eingereicht, so wird er im englischen Teil veröffentlicht, aber nicht ins Deutsche übersetzt. Um zu verhindern, dass dieser Artikel von Nutzern, welche sich hauptsächlich oder ausschließlich im deutschen Teil bewegen, übersehen wird, verfährt die Redaktion folgendermaßen: Durch einen kurzen Beitrag unter dem unveränderten Titel wird erstens auf die Publikation im englischen Teil hingewiesen, und zweitens gibt ein in deutscher Sprache verfasstes Abstract einen Überblick über den Inhalt.

w/k befasst sich zwar hauptsächlich mit Verbindungen zwischen bildender Kunst und Wissenschaft, lässt am Rand aber auch Beiträge über wissenschaftsbezogen arbeitende Künstler und Grenzgänger aus anderen Kunstformen zu. Die Interviewreihe (Part I, Part II) mit Ira Seidenstein ist ein spannender Fall dieser Art.

Abstract

Seine eigene akademische Forschung beschreibt er als exzentrisch, eklektisch, elektrisch. Dr. Ira Seidenstein ist ein außergewöhnlicher Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Kunst: ein professioneller, promovierter Clown, Dozent, Schauspieler, Performer, Regisseur und Autor, der seine von Naturwissenschaften, abstrakter Malerei und absurdem Theater inspirierte Methode, The Seidenstein Method, auch bekannt als Quantum Theatre – Slapstick to Shakespeare, in Workshops und seinem eigenen Trainingsprogramm (I.S.A.A.C. – International School for Acting) in der ganzen Welt unterrichtet. Er entwickelt(e) Live-Theaterprojekte und tritt im Zirkus, Theater und Varieté auf – auch in Oper und Film – und arbeitete u.a. für den Cirque du Soleil, Slavas Snowshow, Opera Australia und die Bell Shakespeare Company. In seinem Interview für w/k erklärt Seidenstein, wie er seinen Workshopteilnehmern und Mentees hilft, die Elastizität ihrer eigenen Vorstellungskraft zu erforschen und jene Kreativität und performativen Kräfte hervor lockt, die ein Clown auf der Bühne braucht (aber nicht nur dort). Hierbei distanziert er sich von romantischen Clown-Vorstellungen, welche er als Suche nach einer verlorenen Zivilisation bezeichnet, die nie existiert hat, und erörtert vielmehr den Clown, wie er in den meisten menschlichen Kollektiven existiert, den Clown in uns. Seidenstein agiert als Katalysator für die Entdeckung der eigenen Kreativität, die sich nicht nur im Clowning allein manifestieren kann, und zieht Verbindungen zwischen dieser Art Forscheraktivität und der wissenschaftlichen Forschung. Er erklärt nicht nur anhand vieler faszinierender Beispiele, was eine exzellente Clownperformance ausmacht, sondern auch, was Akademiker von ihr – und ihm selbst als Trainer – lernen können, hierzu zählen: Selbstvertrauen im Sprechen, Präsentieren und im Umgang mit Menschen. In jedem seiner Workshops offenbaren sich den Teilnehmern neue schöpferische Impulse – welche und wie offenbart dieses Interview:

Ira Seidenstein: Clowning and Academia

Beitragsbild über dem Text: Titelbild des Buches Clown SecretIra Seidenstein (2018).

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