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Peer Review in w/k

Text: w/k-Redaktion | Bereich: Über w/k

Übersicht: Der Aufbau einer eigenständig arbeitenden englischen Redaktion macht es erforderlich, in w/k eine neue Form der Qualitätssicherung zu etablieren – eine Variante des weltweit verbreiteten Peer Review-Systems. Darüber hinaus wird als Service für unsere Autoren ein Indexierungssystem eingeführt.

Im März 2019 hat Anna-Sophie Jürgens die Leitung der englischen w/k-Redaktion übernommen – mit dem Ziel, einen eigenständig arbeitenden Redaktionsteil aufzubauen. Der Plan der internationalen Erweiterung des Online-Journals macht es nun erforderlich, bezogen auf die Qualitätssicherung ein neues Konzept zu entwickeln. Damit w/k international konkurrenzfähig ist und die englische sowie die deutsche w/k-Redaktion dauerhaft attraktive Beiträge gewinnen können, bedarf es einer funktionierenden Qualitätskontrolle, die als Variante des bei vielen wissenschaftlichen Fachzeitschriften existierenden Peer Review-Systems einzuordnen ist.

Zum w/k-Profil passendes Konzept

Das Online-Journal hat ein besonderes Profil. Es gibt weder in Buch- noch in Online-Form eine Zeitschrift mit vergleichbarer Ausrichtung. Zu diesem Profil gehört, dass w/k alle ansprechen will, die sich für das große Thema „(Bildende) Kunst und Wissenschaft“ interessieren: Künstler, Kunsthistoriker und andere Wissenschaftler, Kuratoren, Kunsttheoretiker, aber auch Laien. Daher handelt es sich, obwohl in einigen Bereichen wissenschaftliche Leistungen erbracht werden, insgesamt nicht um eine rein wissenschaftliche Fachzeitschrift; für eine solche ist es ja charakteristisch, dass sie sich primär oder sogar ausschließlich an Forscher und Studierende in bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen sowie an Sachkenner richtet. Daraus, dass w/k nicht zu den rein wissenschaftlichen Fachzeitschriften gehört, ergibt sich, dass es nicht sinnvoll ist, ein Peer Review-Konzept, das auf solche Periodika zugeschnitten sind, direkt auf das Online-Journal anzuwenden. Die Frage lautet vielmehr: Welche spezifischen Verfahren der Qualitätssicherung und -steigerung sind für eine Zeitschrift mit diesem Profil angemessen? Die Redaktion hat in den letzten Monaten ein Peer Review-Konzept, das auf das w/k-Profil zugeschnitten ist, ausgearbeitet und es im Juni 2019 beschlossen. Ein ausführlicher Text zum neuen Peer Review-Verfahren kann auf Anfrage zugeschickt werden; kontaktieren Sie zu diesem Zweck den Herausgeber: pt@wissenschaft-kunst.de

Zeitplan für die Einführung des Peer Review-Systems

Alle Beiträge, die vom 1. Januar 2020 an in w/k erscheinen, sollen gemäß diesem neuen System erarbeitet sein. Was bis dahin noch zu tun ist:

  • In der zweiten Jahreshälfte 2019 wird ein aus Künstlern und Wissenschaftlern bestehender Berater-Pool einerseits für die deutsche, andererseits für die englische Redaktion aufgebaut.
  • Damit das neue System bereits am 1. Januar 2020 ohne Einschränkungen funktionieren kann, werden ab Oktober, spätestens ab November 2019 alle neuen Projekte nach diesem System betreut.

Abstracts, Kurzbeiträge und Indexierung

Mit der Einführung des Peer Review-Verfahrens hängen weitere Neuerungen zusammen:

  • Bis Ende 2019 werden alle Beiträge durch Abstracts ergänzt; im deutschen Teil ist das bereits geschehen.
  • Einige Beiträge finden sich nur im deutschen oder im englischen Teil. Künftig wird im jeweils anderen Bereich durch einen Kurzbeitrag, der ein übersetztes Abstract enthält, auf solche Beiträge hingewiesen.
  • Durch die Ausstattung aller deutschen und englischen Beiträge mit Abstracts wird es möglich, ein Indexierungssystem einzuführen. Indexierung ist eine Methode der Informationserfassung. Suchmaschinen können Texte somit leichter erfassen und Aufsätze in Datenbanken eingespeist werden. w/k kann damit seinen Autoren Meta-Daten – vor allem wie viele Leser einen Aufsatz anschauen –zur Verfügung stellen. Dies ist ein Service für unsere Autoren, die somit die Reichweite ihrer Texte (d.h. ihren ‚Impact‘ und Zitationen) messen können, wie es im englischsprachigen Raum üblich ist und sich auch im deutschen Sprachraum immer mehr verbreitet. Das alle bis dahin erschienenen Beiträge erfassende Indexierungssystem wird spätestens am 1. Januar 2020 eingeführt.

Wir freuen uns auf die zukünftige, neu gestaltete Zusammenarbeit mit unseren Autoren.

Beitragsbild über dem Text: Peer Review (2019). Grafik: w/k-Redaktion.

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