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Roland Regner: Transformationen

Ein Gespräch mit Peter Tepe | Bereich: Interviews

Übersicht: Roland Regner verfolgt ein radikales Fotografieprojekt: Er transformiert sein gesamtes biografisches Fotoarchiv. Das Gespräch bezieht sich auf Serien, in denen er biografische Fotos einem bestimmten Bakterium aussetzt und dadurch so transformiert, dass sie von Rezipienten nicht mehr als biografische Fotos erkennbar sind. Dabei kooperierte er mit dem Mikrobiologischen Institut der Universität Zürich. Dieses künstlerische Programm hängt mit der Überzeugung zusammen, dass Fotos die Realität nie objektiv abbilden.

Roland Regner, Ihr Werkzyklus Arché beinhaltet mehrere Foto-Serien, bei denen Sie mit Wissenschaftlern und Experten zusammengearbeitet haben und dies weiterhin tun. Diese für w/k interessante Kooperation wollen wir im Gespräch genauer beleuchten. Ich schlage vor, dass wir in zwei Phasen vorgehen: In Phase 1 wird Ihre Vorgehensweise in den Serien Dias / Negative (DN) und Petrischalen (P) einerseits ausführlich beschrieben, andererseits wird herausgearbeitet, auf welche Weise Sie bei diesen Serien mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten, und in Phase 2 soll schließlich das künstlerische Konzept, dem Sie folgen, so genau wie möglich bestimmt werden.
Mit dieser Vorgehensweise bin ich einverstanden.

2012 haben Sie damit begonnen, Ihr gesamtes biografisches Fotoarchiv, d.h. alle Fotos mit Ihnen als Gegenstand – von der Geburt an bis zum jetzigen Zeitpunkt – auf eine ganz besondere Weise zu transformieren. In Phase 1 soll zunächst die für die ausgewählten Serien typische Vorgehensweise beschrieben werden. Können Sie ein biographisches Foto als Beispiel geben?
Das geht leider nicht: Es gibt kein Original mehr. Ich beginne daher mit zwei transformierten Bildern – eines aus jeder Serie.

Roland Regner: Arché – DN-0206 (Person Osterkorb Wiese Pflanzen 1987) (2014). Foto: Roland Regner.
Roland Regner: Arché – P-0153 (Restdaten DN-0206) (2014). Foto: Roland Regner.

Was haben Sie mit den Originalen angestellt?
Wenn es sich um ein Dia oder Negativ handelt, so habe ich es einem gezüchteten Bakterium ausgesetzt.

Welche Folgen hatte das?
Das demonstriere ich an den ausgewählten Beispielen. Die Bakterien haben die Informations- und Farbschicht der Dias/Negative transformiert. Ich habe mir aber vorab bei jedem Foto die wichtigsten Bildinhalte und das Entstehungsjahr notiert, z.B. Person Osterkorb Wiese Pflanzen 1987. Ferner habe ich jedes Foto einer der beiden Serien zugeordnet und ihm eine Indexnummer zugewiesen, z.B. DN-0206. Der Betrachter kann sich im besten Falle anhand eigener biografischer Fotos / Bilder von sich selbst ein Bild im Kopf zusammensetzen.

Die Transformation scheint ein komplexer Prozess zu sein, der längere Zeit andauert. Womit haben Sie begonnen?
Zunächst stand das Sammeln aller biographischen Fotos im Vordergrund. So musste ich nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei meinen Eltern, Freunden, Verwandten, ehemaligen Freunden und Ex-Partnerinnen nach Fotos von mir suchen. Vor allem für meine Eltern war das nicht einfach, als sie verstanden hatten, was ich vorhabe. Es gab ja für sie bedeutsame Unikate, wie z.B. das Bild meiner Einschulung, das im Wohnzimmer meiner Eltern hing.
Dieses Bild habe ich übrigens, da es nur den Fotoabzug gab, in einer weiteren Serie Fotoabzüge Vorderseite (FV) mit Natronlauge transformiert. Nun hängt diese Fassung im Wohnzimmer meiner Eltern.

Roland Regner: Arché – FV-0027 (Person Schule Baum Mauer Himmel 1985) (2014). Foto: Roland Regner.

Das ist ein ungewöhnliches Projekt. Vielleicht können Sie zu diesem frühen Zeitpunkt schon einen ersten Hinweis darauf geben, warum Sie so vorgegangen sind – mit dem Ergebnis, dass es bei konsequenter Realisierung des Projekts kein einziges biographisches Foto von Ihnen mehr gibt.
Dem Projekt gingen medienspezifische Fragen voraus. Es ist aber nicht so, dass es von mir kein einziges biographisches Foto mehr gibt. Die Farbinformation auf der Trägerschicht der transformierten Bilder ist ja weiterhin vorhanden, nur anders und/oder chaotischer angeordnet.
Eine zentrale Frage war: Kann man die transformierten Bilder noch als biografische Fotos lesen? Was bleibt in Erinnerung, und wie wird diese rekonstruiert sowie der Realität im Hier und Jetzt angepasst? Wir definieren ja unser Verhältnis zu dem, was Realität heißt, permanent neu.

Danach haben Sie die Fotos einem gezüchteten Bakterium ausgesetzt. Wie sind Sie dabei vorgegangen?
Bezogen auf die Serie DN habe ich beim Mikrobiologischen Institut der Universität Zürich nachgefragt, ob an der Realisierung eines solchen Projekts Interesse besteht. Nach der Vorstellung meines Vorhabens fragte der leitende Direktor Prof. Dr. med. et lic. phil. Reinhard Zbinden erst einmal, ob ich verrückt sei. Danach erfolgte jedoch die Zustimmung, und es begann eine circa dreimonatige Testphase mit verschiedenen Bakterien.

Roland Regner: Arché – DN-0050 (Personen Tisch Getränke 1981) (2013). Foto: Roland Regner.

Worum ging es in dieser Testphase?
Das Trägermaterial der Dias/Negative sollte einerseits in seiner Konsistenz belassen, andererseits sollte die darauf enthaltene Informationsschicht gewandelt werden. Und es durfte von Seiten des Instituts natürlich kein hochansteckendes und gefährliches Bakterium sein. Ferner musste ich nach den dort üblichen Sicherheitsstandards arbeiten. Trotzdem habe ich mich einmal angesteckt.

Was folgte dann?
Nachdem ein geeignetes Bakterium gefunden war (ein Darmbakterium der Shewanella-Gruppe), begann ich zusammen mit Prof. Zbinden die ersten rund 160 Fotos zu transformieren. Jedes einzelne Dia/Negativ wurde in eine Petrischale mit Nährflüssigkeit gelegt und dann mittels einer Spritze mit dem Bakterium in hoher Konzentration infiziert. Der nächste Schritt bestand darin, die Petrischalen in eine große, begehbare Brutkammer zu bringen, die eine konstante hohe Temperatur hat, ähnlich der menschlichen Körpertemperatur.
Ich bekam einen Gastzugang fürs Institut und konnte so jeden zweiten Tag kontrollieren, ob die Transformation bei einigen Bildern stattgefunden hatte. Generell kann man sagen, dass je nach Alter, Hersteller (Kodak, Fuji, Agfa usw.) und Art (Dia oder Negativ) die Transformation zwei Tage bis sechs Wochen dauerte. Wenn die ursprüngliche Bildinformation nicht mehr erkennbar war, habe ich den Transformationsprozess gestoppt und das Ergebnis der Umwandlung getrocknet.
Nach einer Pause von drei Monaten wurden dann die restlichen ca. 200 Dias/Negative transformiert. Danach wurden alle Dias/Negative und Petrischalen hochauflösend gescannt, was etwa ein Jahr gedauert hat.

Roland Regner: Arché – DN-0147 (Person Weihnachtsbaum Couch Fernseher 2006) (2013). Foto: Roland Regner.

Verschwinden bei der Transformation alle Informationen?
Nein. Zuerst kommt es ja zur Verwandlung von Information und nicht zu einem Verschwinden. Da ich über den gesamten Zeitraum jeden zweiten Tag alle Dias/Negative am Institut kontrollieren konnte, kam es so zu keinem signifikanten Verlust. Die Information war und ist ja noch da – nur anders angeordnet.
Trotzdem kam es bei der Transformation zu einer minimalen Verschiebung von Information während des Trocknungsprozesses. Die Restdaten blieben auf der Petrischale kleben, sodass ich alle Petrischalen einscannen musste, um eine vollständige Erhaltung der Informationen herzustellen. Daraus ergab sich dann die Serie Petrischalen, die so eigentlich nicht geplant war.

Roland Regner: Arché – P-0104 (Restdaten DN-0147) (2013). Foto: Roland Regner.

Ich fasse zusammen. Sie haben eine Transformation Ihres gesamten biographisch-fotografischen Archivs vorgenommen: Dias, Negative und fotografische Abzüge, Röntgenbilder, die Sie in vergangenen Lebenssituationen abbilden, werden jeweils spezifischen, für die einzelnen Bildträger entwickelten Verfahren unterworfen. Hängt dieses künstlerische Programm mit einer Lebenskrise zusammen? Dann wäre Ihr künstlerisches Vorgehen auch Ausdruck des Bestrebens, mit der Vergangenheit zu brechen und ganz neu anzufangen.
Das wurde ich schon öfters gefragt. Viele sehen darin ein radikal existentialistisches Vorgehen – eine Art fortschreitende damnatio memoriae, die ich bewusst selbst vorantreibe.
Es gab aber keine Sinn- oder gar Lebenskrise, die mit dem Beginn des Projekts zusammenhing. Auch war es keine Art der Vergangenheitsbewältigung. Auf jeden Fall keine, die mir bewusst war.

Wenn es sich nicht um den Versuch handelt, eine Lebenskrise zu bewältigen, welchen Hintergrund hat Ihr Projekt dann?
Ich war in eine künstlerische Krise geraten. Im Jahr 2012 befand ich mich an der Zürcher Hochschule der Künste im Studiengang Master Fine Arts. Ich beschäftigte mich schon länger mit biographischen Fotos, wobei es nicht primär um Fotografien von mir ging.
Ich wollte den Begriff des Schwarzen Körpers aus der Physik, speziell der Quantenphysik, auf den Menschen übertragen. Darunter wird ein Körper verstanden, der auf ihn treffende elektromagnetische Strahlung bei jeder Wellenlänge vollständig absorbiert, aber nicht reflektiert. Rein wissenschaftlich gibt es einen solchen Schwarzen Körper nicht bzw. ist dieser nicht zu realisieren, so dass er ein Idealbild darstellt, anhand dessen praktische Untersuchungen stattfinden. Er nimmt somit eine fiktiv-ikonische Stellung innerhalb der Physik ein.
Meine These lautete, dass ein idealisierter Schwarzer Körper alles in der Außenwelt in sich aufnehmen (absorbieren) könnte und damit vollkommen und allwissend wäre. Die Idee war, diese These des Schwarzen Körpers mit dem Begriff der Black Box von Vilém Flusser aus seinem Buch Für eine Philosophie der Fotografie in Verbindung zu setzen. Sämtliche psychischen und kognitiven Prozesse eines Menschen sollten mittels der Kamera eingefangen werden.

Ich habe biographische Fotos anderer verbrannt und die Kamera im Innern damit geschwärzt. Dadurch wollte ich die Kamera gewissermaßen magisch aufladen und neue Fotos produzieren. Mit diesem Vorhaben scheiterte ich jedoch bereits auf der Bildebene. Was man auf den Fotos sah, war leider nur schwarzer Dreck auf einem Bild. Das Bild hatte nichts Magisches. Auch konnte ich nicht abschließend klären, was ich eigentlich motivisch gesehen Neues fotografieren wollte.
Das Konzept des Schwarzen Körpers finde ich aber weiterhin attraktiv. Auch in dem Wissen, dass mein Konzept eigentlich nicht zu verwirklichen ist. Aber es gerade deswegen zu versuchen.  Vielleicht gibt es noch einen neuen Anlauf.

Kann man sagen, dass Sie durch die beschriebene Umorientierung ein bestimmtes künstlerisches Problem gelöst haben? Anders formuliert: Welches künstlerische Ziel wird durch das auf Lebenszeit angelegte Projekt, demzufolge es idealerweise nur noch transformierte biografische Fotos von Ihnen geben wird, erreicht?
Als ich mich entschieden hatte, die ganze Arbeit nur an mir selbst durchzuexerzieren und als auch das Transformationskonzept feststand, waren die Probleme, an denen mein früheres Projekt gescheitert war, gelöst.
Im neuen Projekt geht es mir um elementare Fragen zur Fotografie als Gedächtnis- und Speichermedium und damit verbunden um fotografische Materialität und Manipulation. Das kann als mein übergeordnetes künstlerisches Ziel bezeichnet werden.

Hat Ihr künstlerisches Projekt Rückwirkungen auf Ihre Lebenspraxis, oder rechnen Sie damit, dass es in Zukunft solche Rückwirkungen geben wird?
Fotos mit der Familie anzuschauen, ist nicht mehr so einfach möglich. Wenn wir dies mit den transformierten Bildern tun, versuche ich das jeweilige Bild im Kopf zu rekonstruieren und parallel dazu mit einem bestimmten Gefühl zu verknüpfen. Aber da sind wir wieder bei der Frage, inwieweit solche Bilder und die damit verbundenen Gefühle im Hier und Jetzt angepasst werden.
Im normalen Alltag konnte ich bisher aber keine großen Beeinträchtigungen feststellen. Außer natürlich, wenn ich Leuten davon erzähle und mir dann autoaggressives Verhalten vorgeworfen wird. Oder mir gesagt wird, ich solle doch auch an meine Familie denken.
Diese Aussagen zeigen, welchen Stellenwert das biographische Foto immer noch hat. Gerade in Zeiten von Facebook, Instagram, Twitter usw. Wir leben ja inzwischen in einer Bildersphäre, die permanent Behauptungen produziert, aber selten infrage gestellt wird.
Ich versuche, mit meiner Arbeit genau an dieser Sollbruchstelle anzusetzen, indem ich die Informationsschicht transformiere. Eben jene Ebene der visuellen Kodierung, die das Wahrheitsversprechen von Fotografien auszeichnet, wird so durch den Eingriff als fragiler Film auf technischen Oberflächenstrukturen verständlich.

Roland Regner: Arché – DN-0148 (Person Haus Himmel 2005) (2013). Foto: Roland Regner.

Offenbar setzen Sie mit Ihrem Verfahren innerhalb der Fotografie neue Akzente.
Das Neue an meiner Arbeit ist das konsequente Transformieren meines gesamten biografischen Archivs. So etwas ist bislang in dieser Art und Weise noch nicht gemacht worden. Momentan arbeite ich am Transformationsprozess der digitalen Fotografien.

Gibt es Fotografen, an denen sich Ihr künstlerisches Programm in diesem oder jenem Punkt orientiert? Entwickeln Sie bestimmte vorliegende fotografische Ansätze weiter?
Nicht gezielt. Es gibt natürlich künstlerische Arbeiten, die in Bezug zu meinem Projekt stehen. Das sind vor allem Arbeiten, die sich mit den Themen Archiv, Transformation und Verfälschung der Erinnerung anhand fotografischer Bilder auseinandersetzen, wie z.B. die Christian Boltanskis.

Ihre Fotos erinnern stark an die informelle Malerei. Hat diese bei der Entwicklung Ihres künstlerischen Konzepts eine Rolle gespielt?
Nein. Meine Arbeit wurde aber oft mit abstrakter bzw. informeller Malerei in Verbindung gebracht. Ich kann dies auf einer rein visuell-ästhetischen Ebene natürlich verstehen. Auch das mittels der Darmbakterien, der Natronlauge usw. angewandte Zufallsprinzip bestärkt diese Nähe. Allerdings gab es bei der Entwicklung des künstlerischen Konzepts keine große Spontaneität: Das war alles durchdacht und geplant. Und mir ging es immer um Fotografie, nie um Malerei.

Von welchen anderen Formen der Fotografie grenzen Sie sich grundsätzlich ab?
Von solchen Konzepten, die ernsthaft behaupten, Realität und Wahrheit abbilden zu können. Als die Fotografie erfunden wurde, sollte ja die künstlerische Vision von subjektiven Einschreibungen bereinigt und auf diese Weise sollten objektive Abbildungen des Wirklichen ermöglicht werden. Dass die Art und Weise, wie ein Fotograf Sujets und Perspektiven arrangiert, für die finalen Bildfindungen relevant ist, war schon damals bekannt. Das wurde seinerzeit jedoch aufgrund der Faszination durch den technisch avancierten Foto-Apparat in den Hintergrund gedrängt. Es gab und gibt immer noch eine geradezu sture Gläubigkeit an die Objektivität technischer Verfahren.
Man attestierte also dem Medium Fotografie, die Realität objektiv abbilden zu können, sodass das, was auf der zweidimensionalen Bildfläche abgebildet ist, zu 100% dem entspricht, was sich vor der Kamera befindet. Die Neuzeit hat in der Kultur- und Bildgeschichte und den Künsten generell gezeigt, dass diese Annahme problematisch ist.
Trotzdem wird außerhalb dieser Bereiche, im alltäglichen Gebrauch von Bildern die Wahrheit des fotografischen Bildes wenig bis gar nicht angezweifelt. Wir möchten Bildern vertrauen.

Roland Regner: Arché – DN-0266 (Personen Schnee Häuser Himmel Bäume 1982) (2014). Foto: Roland Regner.

Kann man von hier aus eine Brücke zu Ihrem Projekt schlagen?
Ja. Das angesprochene Ur-Vertrauen in den Wahrheitsgehalt von Fotos zeigt sich in besonderem Maß, wenn es um den Bereich des persönlichen fotografischen Archivs geht. Sobald ein Foto zum biographischen Kreis gehört, verflüchtigt sich jeder Einwand gegen die Überzeugung, das Foto zeige zutreffend die jeweilige Realität. Wer möchte schon beim Betrachten seiner gesamten Biographie in Fotobüchern und/oder auf Bildschirmen die Gewissheit haben, dass die Fotos eine bestreitbare Rolle in der Selbstbestätigung der eigenen Identität spielen?

Roland Regner, ich danke Ihnen für das ergiebige Gespräch, das wir bei Gelegenheit fortsetzen werden.

Beitragsbild über dem Text: Roland Regner: Arché. Ausstellungsansicht Erinnern im Q18, Köln (2018). Kuratiert von Michael Stockhausen. Foto: Roland Regner.

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