w/k - Zwischen Wissenschaft & Kunst
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w/k beim Forum Wissenschaftskommunikation

Text: w/k-Redaktion | Bereich: Über w/k

Übersicht: Der beim 12. Forum Wissenschaftskommunikation im Dezember 2019 in Essen von der w/k-Kernredaktion gehaltene Vortrag wird hier zeitnah veröffentlicht.

Die Kernredaktion des Online-Journals nahm am 12. Forum Wissenschaftskommunikation teil, das zum Thema Wissenschaft trifft Kunst vom 10. bis zum 12. Dezember 2019 in Essen stattfand. In diesem Artikel wird der von Peter Tepe und Anna-Sophie Jürgens gehaltene Vortrag veröffentlicht. Für die Punkte 2–4 war Till Bödeker zuständig: für die begleitend zum Vortrag gezeigte Bildpräsentation, für das Poster (das hier als Beitragsbild verwendet wird) und für während des Vortrags gemachte Fotos. Die Bildpräsentation wird hier ausgespart; einige Elemente sind aber in den Fotos sichtbar.

w/k in Essen (2019). Foto: Till Bödeker.
Peter Tepe (2019). Foto: Till Bödeker.

w/k – Zwischen Wissenschaft und Kunst: Konzept und Realisierung

Meine Damen und Herren,

zunächst möchte ich Ihnen die Kernredaktion des Online-Journals vorstellen, die vollständig vor Ort ist. Dr. Anna-Sophie Jürgens leitet seit März 2019 den englischen Teil von w/k. Sie forscht in den Bereichen Popular Entertainment Studies und Science in Fiction Studies, demnächst wieder in Australien, wo sie die letzten zwei Jahre verbrachte. Till Bödeker studiert bei Rita McBride Kunst an der Düsseldorfer Kunstakademie und Philosophie an der dortigen Heinrich-Heine-Universität. Seit 2018 ist er bei w/k als Chefredakteur für alle gestalterisch-technischen Fragen zuständig. Er macht heute begleitend zum Vortrag auf zum jeweils behandelten Thema passende w/k-Beiträge aufmerksam. Mein Name ist Peter Tepe; ich bin Gründer und Herausgeber von w/k.

w/k – Zwischen Wissenschaft & Kunst wendet sich alle, die sich für die Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst interessieren – und speziell an die Künstler,[1] Wissenschaftler und Kuratoren, die sich professionell mit diesem Thema befassen. Das Online-Journal besteht aus einem deutschen und einem englischen Teil. Das w/k-Konzept ist facettenreich angelegt und kann hier nur in den Grundzügen vorgestellt werden.

1. Einzelstudien von, über und mit bildenden Künstlern

In diesem Arbeitsfeld geht es darum, die bei bildenden Künstlern bestehenden individuellen Wissenschaft-Kunst-Verbindungen in Einzelstudien möglichst präzise und umfassend herauszuarbeiten sowie die ihnen zugrundeliegenden künstlerischen Konzepte zu erschließen, um so ein vertieftes Verständnis dieser Kunstformen zu ermöglichen. Für das w/k-Profil ist es charakteristisch, dass in diesen Einzelstudien nach einheitlichen Prinzipien vorgegangen wird, sodass miteinander vergleichbare Ergebnisse erreicht werden. Um das Spektrum zu erweitern, werden an den Rändern auch andere Kunstformen berücksichtigt.

2. Einzelstudien von, über und mit Wissenschaftlern

In diesem Arbeitsfeld befasst sich w/k auf vergleichbare Weise wie eben dargestellt mit solchen Wissenschaftlern, die in ihrer Lehre, ihrer Forschung, ihren Fachpublikationen auf künstlerische Konzepte/Methoden/Ergebnisse zurückgreifen. Hier werden – nach denselben einheitlichen Prinzipien – die vielfältigen individuellen Wissenschaft-Kunst-Verbindungen und die sie leitenden wissenschaftlichen Konzepte herausgearbeitet.

3. Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse

Der 2019 neu eingeführte Bereich Kunstbezogene Wissenschaft ist aber nicht nur der Ort für Artikel über einzelne Wissenschaftler, sondern auch für allgemeiner ansetzende Überlegungen, die sich mit der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch im weiteren Sinne künstlerische Mittel befassen, also z.B. mit dem Thema Wissenschaftsillustration. Zu den relevanten Fragen gehören: Kann es bei der Kommunikation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse sinnvoll sein, auf Kunstformen wie z.B. Theater und Comics zurückzugreifen? Welche Formen des Dialogs zwischen Wissenschaft und Kunst gibt es überhaupt, und welche Ziele werden jeweils verfolgt? Der allgemeine Teil des w/k-Bereichs Kunstbezogene Wissenschaft ist daher für das 12. Forum Wissenschaftskommunikation direkt relevant

4. Allgemeines zu „Kunst und Wissenschaft“

Dieser Bereich ist z.B. vorgesehen für philosophische Reflexionen über das Verhältnis von Wissenschaft und Kunst im Allgemeinen, Überlegungen zu Themen wie „Neurowissenschaft und Kunst“, „Biologie und Kunst“, „Zur Entwicklung von Konzepten künstlerischer Forschung“. Durch Beiträge dieser Art sollen bezogen auf Aspekte des Großthemas „Kunst und Wissenschaft“ Erkenntnisfortschritte erzielt werden.

5. Ästhetik & Kunsttheorie

Es würde den Rahmen von w/k sprengen und das Profil des Online-Journals verwässern, würden wir ästhetische und kunsttheoretische Beiträge aller Art publizieren. In diesem Bereich veröffentlichen wir daher nur solche Texte, die explizit eine Verbindung zum Großthema „Kunst und Wissenschaft“ herstellen und dabei zu neuen Erkenntnissen führen.

Künstler und Wissenschaftler aus aller Welt sind eingeladen, sich mit Beiträgen zu beteiligen. Ich übergebe nun an Anna-Sophie Jürgens: Welche neuen Akzente wird die seit März 2019 tätige Chefredakteurin im englischen Teil setzen?

Anna-Sophie Jürgens (2019). Foto: Till Bödeker.
Anna-Sophie Jürgens (2019). Foto: Till Bödeker.

w/k ist dabei zu wachsen. Der englische Teil des Journals, der bereits 2016 in der Startrunde eingerichtet worden ist, wird von uns gerade aus- und umgebaut. Im Zuge der angestrebten Internationalisierung haben wir ein spezifisches, an das Journal angepasstes Peer Review-Verfahren entwickelt und arbeiten auch an der Indexierung der Online-Seite, um sie für internationale Autoren attraktiver zu machen – und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Vom 1. Januar 2020 an werden also alle neuen Beiträge (außer den aus anderen Zeitschriften importierten Artikeln und den Redaktionstexten) in w/k einen Begutachtungsprozess durchlaufen.

Zudem werden im Journal einige neue Akzente gesetzt und visuell hervorgehoben. w/k wird in Zukunft Aufsätze, die sich Themengebieten wie „Popular Culture“, „Circus & Science“, „Games & Art“ zuordnen lassen, optisch einheitlich kennzeichnen. Weitere Sektionen, die von neuen Redakteuren betreut werden sollen, sind geplant. Wir freuen uns, dass wir für „Games & Art“ gerade einen österreichischen Experten für Games Studies als Redakteur gewinnen konnten und somit die hochspannenden Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft in diesem bisher im deutschsprachigen Raum zu wenig repräsentierten Feld beleuchten und international herausstellen können.

Wir laden Sie herzlich ein, uns anzusprechen, wenn Sie Fragen zu und Interesse an w/k haben! Wir sind sehr daran interessiert, Kollaborationen mit relevanten Institutionen und anderen Medien aufzubauen und freuen uns über viele Gespräche.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


Beitragsbild über dem Text: Ausschnitt des Posters w/k (2019). Design: Till Bödeker.

[1] Mitgemeint sind stets die Künstlerinnen und die künstlerisch Tätigen des dritten Geschlechts. Das gilt auch für alle vergleichbaren Formulierungen.

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