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Forschung und Lehre


Die Sammlung Roth in Forschung und Lehre

Die Samm­lung Roth wird auf viel­fältige Weise er­forscht, seit sie im Jahr 1987 an die Uni­versität Düsseldorf gelangt ist. Auf den fol­genden Sei­ten werden unter­schied­liche As­pekte dieser Forschungs­arbeit vor­gestellt: Von der Ar­beit an einer Gesamt­publikation über die Digi­talisierung der Samm­lung bis hin zu archäometallurgischen Analysen ausgewählter Prägungen. Zwei wichtige As­pekte der For­schung an und mit der ‚Sammlung Roth‘ haben Sie be­reits kennen­gelernt: Die Publi­kation der Münzen in einem Print­katalog und die Veröffent­lichung im Digitalen Münz­kabinett der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Grund­lage hierfür ist in beiden Fällen eine wissen­schaftlich valide Be­stimmung und Be­schreibung jedes Einzel­objekts. Die Auf­arbeitung der Samm­lung und ihre Veröffentlichung dient der numisma­tischen Grund­lagen­forschung: Eine Reihe bislang un­bekannter Typen oder Varianten werden bekannt und ver­vollständigen so unser Verständnis der römischen Münz­prägung ins­gesamt, die objekt­spezi­fischen tech­nischen Eigen­schaften können für statistische Aus­wertungen heran­gezogen werden, hochwertige Bild­dateien ermöglichen es, die Bild- und Text­programme zu unter­suchen. Mit dem Tremissis Zenos enthält die Sammlung auch eine Münze, die unser Verständnis der antiken Ereignis­geschichte erweitert hat (das Stück wird in der Ausstellung noch näher vorgestellt). In jüngster Zeit kommen noch Material­untersuchungen hinzu: 

Mit dem im Bild dargestellten Gerät wurden am Institut für Geo­wissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main hoch­präzise metallurgische Analysen ausgewählter Münzen der ‚Sammlung Roth‘ mit dem Laserablation-Verfahren durchgeführt. Die gewonnen Erkenntnisse werden in dieser Ausstellung ebenfalls noch näher präsentiert. 

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