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3D-Modellierung


Das Verfahren

Die 3D-Modelle von Objek­ten aus der Samm­lung Roth wurden in einem zwei­stufigen Pro­zess er­stellt: Zunächst wurde per Lichtschnitt-Verfahren das räumliche Modell der jeweiligen Münze ent­wickelt, dann wurden die hoch­auflösenden Digital­fotos von Vorder- und Rück­seite als Textur auf das 3D-Modell übertragen. Für den ersten Schritt hat Professor Erhard Godehardt (Düsseldorf) eine spe­zielle Apparatur auf­gebaut, mit der sich aus Serien­aufnahmen von Balken­mustern, die auf das Objekt projiziert wurden, die Raum­struktur der Münze errechnen ließ. Die hoch­präzisen 3D-Modelle, die so ent­standen sind, wiesen aller­dings noch keine Textur auf. Um auch die Farbigkeit der Münzen darstellen zu können, wurden daher in einem zweiten Schritt von Raphael Quadbeck die hochauflösenden Digital­fotos der Münzen auf die Ober­fläche der 3D-Modelle texturiert. Eine besondere Heraus­forderung stellten in beiden Verfahrens­schritten die Ränder der Münzen dar. Die fertig texturierten Modelle ließen sich dann über die Platt­form ‚sketchfab‘ für die An­zeige im Internet optimieren und schließlich von dort aus in die Aus­stel­lung ein­binden. (eg, rq)

Das neben­stehende Foto zeigt links die Apparatur, mit der die 3D-Modelle der Münzen aus der Sammlung Roth erstellt wurden, in der Mitte eines der Serien­bilder, die für die Be­rechnung des Modells auf­genommen wurden, und rechts den Editor, mit dem sich das fertig texturierte Modell für das Internet in Szene setzen lässt. 

Die Ausstellungsmacher wünschen nun auf den nächsten Seiten viel Vergnügen beim dreidimensionalen Erkunden der Münzen!

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