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Einführung


Die Genese der Sammlung

Den Grund­stein der Samm­lung hat Dr. Fritz Roth gelegt, seines Zei­chen Jurist in der Stadt­kämmerei Zwie­falten und Vater von Erich Roth. Fritz Roth hat vor allem grie­chische und by­zan­tinische Münzen ge­sammelt und dabei – wie dies mei­stens bei Pri­vat­samm­lungen der Fall ist – zunächst auf die Schön­heit der Prägungen geachtet. Bei seinem Tod ging die Samm­lung an seinen Sohn Erich Roth über. Dieser hat – einem wissen­schaft­li­chen Erkenntnis­interesse fol­gend – Teile der väterlichen Samm­lung verkauft, um nach sys­te­ma­ti­schen Kriterien geeignete Prägun­gen für den Auf­bau einer Samm­lung er­werben zu können, in der die einzelnen Präge­phasen der römisch-kai­ser­lichen Münz­prägung möglichst präzise nach­voll­ziehbar werden sollten. Neue Münzen bezog Erich Roth aus dem Münz­handel, vor allem in Deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz; besonders enge Kontakte unterhielt er zu den Münz­hand­lungen Hirsch (München) und Ritter (Düssel­dorf). So hat er der Sammlung einen ganz eigenen, un­ver­wechsel­baren Charakter verliehen. (ak)

Das Foto zeigt eine auf grüne Pappe aufgeklebte Schwarz­weißauf­nahme eines Tabletts mit Münzen der Samm­lung Roth. Der Sammler hatte die Münzen in Bank­tresoren in München und Düsseldorf gelagert, die Foto­grafie wurde nach dem Tod des Sammlers in einer Bank in Düssel­dorf angefertigt. Ana­loge Auf­nahmen exis­tieren an der HHU auch für alle anderen Tabletts, in denen die Sammlung Roth verwahrt wurde. Auf die Übernahme der Gold­prägungen, die auf dem hier foto­gra­fier­ten Tablett zu sehen sind, musste die Uni­ver­sität im Zuge der Erb­tei­lung ver­zichten. Nähere In­for­ma­tionen hierzu er­halten Sie auf der nächsten Seite.

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